Realschule der Stadt Frankfurt a.M.

Schulprogramm



1. Situation der Falkschule

1.1 Einzugsgebiet

1.1.1 Lage der Falkschule und Struktur des Gallusviertels

Die Falk-Realschule liegt zentral zwischen Hauptbahnhof und Messegelände und ist dadurch sehr gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden. Mit der S-Bahn und der U-Bahn (Haltestelle Festhalle/Messe) können uns Schüler aus den Stadtteilen Griesheim, Nied und Höchst erreichen; gleiches gilt für den Straßenbahnanschluss am Güterplatz und am Platz der Republik für Schülerinnen und Schüler aus Bockenheim, Ginnheim, dem Gutleutviertel und der Innenstadt.

Die Falkschule ist eingebettet in ein Gebiet enormen strukturellen Wandels am Rande des Gallusviertels, umgeben vom Westend, dem Bahnhofsgebiet, dem Gutleutviertel und der Messe. Im Laufe der letzten 25 Jahre verloren in diesem Bereich etwa 50.000 gewerbliche Arbeitsplätze ihre Bedeutung, indem sie wegrationalisiert oder verlagert wurden. Banken, Versicherungen und Hotels verdrängen traditionelle Wohngebiete. Neue Wohngebiete mit Sozialbauwohnungen sind in der Kleyerstraße (Galluspark) und in der Idsteiner Straße entstanden.

Am Main und auch auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs wurden teurere Wohnungen gebaut. Der Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums sieht weitere Hochhausbauten vor.

Mit der beschriebenen Entwicklung ging eine Veränderung der Sozialstruktur einher. Aufgrund noch vielfach vorhandenen renovierungsbedürftigen Bausubstanz ist das Mietniveau von Altbauten auch für untere Einkommen erträglich. Der Ausländeranteil der Bevölkerung stieg auf etwa 95 %.

Die dichte Bebauung lässt nur wenige Grünflächen zu; Spielmöglichkeiten für Kinder sind sehr begrenzt; oftmals dienen die Seitenstraßen als Spielplatz. Eine gern genutzte Ausweichmöglichkeit bieten nachmittags die Schulen mit ihren Schulhöfen.

1.2 Zusammensetzung der Schülerschaft

Die Schülerschaft der Falkschule rekrutiert sich vorwiegend aus dem Gallusviertel, dem Gutleutviertel, Griesheim, Nied und dem Westend.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund beträgt nahezu 100%, die jedoch vermehrt die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben. Das Zusammenleben in der kulturellen Vielfalt des Gallusviertels birgt viele Konflikte, die sich selbstverständlich auch auf das Leben in der Schule auswirken.

Ein weiteres Problem entsteht dadurch, dass die meisten Schülerinnen und Schüler zwar in Deutschland geboren sind, ihre Deutschkenntnisse zu Hause jedoch nicht anwenden können, da dort lediglich die Herkunftssprache gesprochen wird. Dies wirkt sich häufig auf die Leistungen in allen Unterrichtsfächern negativ aus. Trotzdem ist das Gros der Falkschüler erfolgreich – über 50% besuchen im Schnitt weiterführende Schulen.

Vermehrt sind beide Eltern berufstätig und auch der Prozentsatz der Alleinerziehenden ist gestiegen, so dass die Kinder sich am Nachmittag selbst überlassen sind. Eine Hortbetreuung ist in vielen Fällen für die Eltern zu teuer, Jugendbetreuungseinrichtungen sind im Umfeld rar und können die sozialen Aufgaben der Familie auch nicht übernehmen.

1.3 Zusammensetzung der Lehrerschaft

Nach heutigem Stand (2012) unterrichten an der Falkschule 25 Lehrerinnen und Lehrer (incl. Schulleitung) verteilt auf 18 Kolleginnen und 6 Kollegen.

Die Alterspyramide ist nach oben verschoben, das Durchschnittsalter des Kollegiums beträgt 53,7 Jahre.

Daher sollte in den nächsten Jahren unbedingt darauf geachtet werden, dass durch Pensionierung freiwerdende Stellen mit jungen Lehrkräften besetzt werden.

Bedingt durch das Einzugsgebiet der Falkschule sind Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund wünschenswert, die einerseits ein positives Vorbild für unsere Schülerinnen und Schüler geben und andererseits mit deren kulturellen Hintergrund vertraut sind.

1.4 Daten und Fakten

1.4.1 Schülerzahl

Die Falkschule wird von etwa 380 Schülerinnen und Schülern in 14 Klassen besucht. 2 Jahrgänge sind jeweils dreizügig, die restlichen Jahrgänge zweizügig. Die Klassenstärke variiert zwischen 25 und 30 Schülerinnen und Schülern, im Durchschnitt beträgt die Klassenstärke 27 Schülerinnen und Schüler.

1.4.2 Verteilung auf die Nationalitäten

Den größten Anteil der ausländischen Schülerschaft bilden die ungefähr 100 türkischen Schülerinnen und Schüler, gefolgt von 64 ehemals jugoslawischen und ca. 10 griechischen Schülerinnen und Schülern. Insgesamt stammen die Schülerinnen und Schüler aus 45 Nationen (Erhebung 2012).

In der Regel kommen die Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 Jahren in die Klasse 5 der Falkschule und verlassen diese im Alter von 16 Jahren mit dem Realschulabschluss.

1.4.3 Lehrerversorgung und Unterrichtsabdeckung

Aufgrund der Stundentafel stehen der Schule zur Abdeckung des Grundbedarfs 438 Wochenstunden zu. Darüber hinaus erhält die Falkschule eine Zuweisung im Umfang von 53 Stunden, um besondere Fördermaßnahmen im Bereich Deutsch als Zweitsprache durchzuführen. Dies ergibt ein Stundensoll von insgesamt ca. 490 Wochenstunden.

Im laufenden Schuljahr (Erhebung 2012) verfügt die Falkschule über 484 Wochenstunden, dies entspricht einer Unterrichtsabdeckung von nahezu 100%, wie auch in den letzten Jahren.

Die Stundentafel wird, bis auf Kürzungen im Fach Sport (Kl. 6 – 9) und Physik (Kl. 10) abgedeckt.

Im AG-Bereich wären mehr Sport AG’s als die zwei durchgeführten (Fußball/Basketball) sinnvoll. Das scheitert unter anderem auch an der nicht vorhandenen Sporthalle.

1.5 Ausstattung der Schule

1.5.1 Räumliche Ausstattung

Die Falkschule verfügt über 14 Klassenräume (ausgestattet mit Internetzugang und fest installiertem Monitor, zwei Klassenräume verfügen über ein Smartboard) und nur wenige Fachräume.

Diese sind:1 Musiksaal

1 Naturwissenschaftlicher. Raum mit Vorbereitungsraum, im Jahr 2002 saniert und für Schülerversuche tauglich gemacht,

angeschlossen in zwei kleinen Räumen befinden sich die Vorbereitung

und die Sammlungen Chemie, Physik und Biologie 1 PC-Raum, modern ausgestattet mit 18 Arbeitsplätzen

1 Werkraum

1 Küche

1 Bibliothek, neu eingerichtet 2006 und seitdem jährlich im Buchbestand erweitert1 Lehrerzimmer (sehr klein)

2 Räume für die Jugendhilfe (Beginn Juli 2012), einer davon in der BibliothekRäume für die Schulverwaltung

1 Raum Lehrmittelverwaltung im Keller (sanierungsbedürftig)Eine Turnhalle fehlt völlig. Der Sportunterricht findet für Kl. 7 – 10 vorwiegend in der gemieteten FTG-Halle in Ffm.-Bockenheim statt.

Die Jahrgänge 5 und 6 werden in der Turnhalle des benachbarten Goethe-Gymnasiums unterrichtet. Für die Klassen 5 findet jeweils halbjährlich Schwimmunterricht im Rebstockbad statt.

Die Mediensammlung und die Sammlungen der Fachschaften Deutsch, Englisch und Mathematik sind in sehr kleinen, vom Flur im 1. OG

abgetrennten Räumen untergebracht. Hier befindet sich auch der kleine Kopierraum, in dem ebenfalls das Kopierpapier gelagert wird.

Das Material für den Kunstunterricht wird in einem beengten Raum neben dem Aufenthaltsraum des Hausmeisters im Erdgeschoß aufbewahrt.

1.5.2 Sächliche Ausstattung

Die Falkschule nimmt seit dem Schuljahr 2010/11 am „Kleinen Schulbudget„ teil. Der zur Verfügung stehende Gesamtetat betrug im Jahr 2011 Euro 28.293,19 und im Jahr 2012 Euro 26.545,54.

Hierbei verteilten sich die von den Gremien beschlossenen Beträge entgegen den Vorschlägen des Schulamts so, dass dem Bereich VSS weitere € 2.000,-- zur Verfügung gestellt wurden. Dies erwies sich als vernünftig, da die Alterspyramide der in der Falkschule tätigen Lehrkräfte stark nach oben verschoben ist und daher vermehrt mit Ausfallzeiten gerechnet werden muss.

Der Betrag wurde erwartungsgemäß voll ausgeschöpft.

Da die Fachschaften der Falkschule über viele Jahre sehr verantwortungsvoll mit den Büchergeldern umgegangen sind, reichten die zur Verfügung stehenden Mittel aus, um den Bestand zu ergänzen, bzw. neue Lehrwerke anzuschaffen oder aufzustocken.

Die städtischen Gelder, aus denen alles Mobiliar, Gardinen, Lehrmittel bis hin zu der Dienstkleidung des Schulhausverwalters etc. finanziert werden müssen, sind sehr knapp bemessen. Es gelingt nur sehr selten, neues Schülermobiliar oder neue Gardinen anzuschaffen oder diese wenigstens reinigen zu lassen. Aus demselben Grund verfügt die Falkschule auch nur in zwei Klassenräumen über Smartboards.

Die Elternschaft beteiligt sich auf Beschluss der Schulkonferenz mit

10,-- € pro Halbjahr und Kind an den Kopierkosten.

Weitere Zuwendungen erhält die Schule aus dem Konto des Elternbeirats, das z.T. aus Elternspenden, sowie den Mieteinnahmen des Schulkiosks und den Teilnahmebeiträgen aus der Hausaufgabenhilfe refinanziert wird.

1.5.3 Personelle Ausstattung

An der Falkschule unterrichten insgesamt 24 Kolleginnen und Kollegen (Stand 2012). Hiervon unterrichtet 1 Lehrkraft ausschließlich nachmittags im Herkunftssprachichen Unterricht. Aufgrund der individuellen Fächerverteilung besteht z.Zt. ein Mangel an Physiklehrern.

1.5.4 Fachgruppen

Die jeweiligen Fachschaften treffen sich zu Beginn des Schuljahres zur Abstimmung und Planung gemeinsamer Ziele für ihr jeweiliges Unterrichtsfach. Die Bildungsziele der einzelnen Fächer werden durch die Bildungsstandards bzw. Strukturen des kompetenzorientierten Unterrichtens festgelegt und werden die Arbeit in den kommenden Jahren beinhalten.

Darüber hinaus erarbeiten die jeweiligen Fachschaften auch das nötige Grundlagenwissen sowie die notwendigen Methoden, welche abgestimmt sind auf das von der Schule erarbeitete Schulcurriculum.

Die Fachschaften schaffen auf diese Weise einen Bezugsrahmen, auf den sich alle Lehrkräfte stützen können und gewährleisten damit auch die Garantie für fächerübergreifendes Arbeiten.

In der letzten Sitzung zum Ende des Schuljahres werden die Zielsetzungen sowie Ergebnisse der jeweiligen Fachschaften gründlich reflektiert und evaluiert.

1.5.5 Fachschaften

Folgende Fachschaften sind an der Falkschule vertreten (Schj. 2013/2014)

Fach Anzahl der Kolleginnen und Kollegen,

die dieses Fach unterrichten
Deutsch 9

Mathematik 3

Englisch 4

Religion/Ethik 5

Chemie 2

Physik 1

Biologie 3

Musik 2

GL-Fächer 8

Arbeitslehre 3

Kunst 2

Sport 4

Französisch 3Die Fachschaften der Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch treffen sich in der Regel zwei Mal, die Fachschaften der Nebenfächer ein Mal im Halbjahr. Sie erarbeiten, in Absprache mit der Steuergruppe, fachbezogene Konzepte, beraten über notwendige Anschaffungen, planen gemeinsame Projekte und Veranstaltungen und setzen Termine für Vergleichsarbeiten fest. In Zukunft werden die Fachschaften die Schaltzentrale für die Umsetzung der Bildungsstandards ein.

Die Sitzungen werden protokolliert. Den Fachbereichsordner verwaltet der jeweilige Fachbereichsleiter.

1.5.6 SteuergruppeNeue gesellschaftliche Anforderungen an Schulentwicklung und Qualitäts-

verbesserung von Unterricht führen zu einer erweiterten Verantwortung der

jeweiligen Schulen. Die Aufgaben an den Schulen werden immer mehr und zunehmend komplexer. Aus diesem Grund wurden Steuergruppen an Schulen etabliert, die Teilaufgaben dieser neuen Anforderungen übernehmen sollen.

Die Steuergruppe versteht sich als innerschulisches Gremium von Lehrkräften, welche die Schulentwicklung und das Schulprogramm der Schule steuert, organisiert und strukturiert.

Dafür erstellt die Steuergruppe einen Plan und koordiniert alle Maßnahmen, die zum Erreichen und zur Umsetzung der gesetzten Ziele notwendig sind.

Sie kommuniziert den Stand des Schulentwicklungsprozesses an alle Beteiligten, an das Kollegium, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler. Deshalb stellt die Steuergruppe der Gesamtkonferenz in regelmäßigen Abständen ihre Ergebnisse und den Stand ihrer Arbeit vor.

Die Steuergruppe der Falkschule besteht seit dem Jahr 2007.

In der der Regel arbeiten zwischen 5 und 6 Kolleginnen und Kollegen

und 1 Schulleitungsmitglied mit.Die Treffen umfassen 6 Termine im Schuljahr. Die zu erarbeitenden Themen werden gemeinsam beschlossen und nachfolgend vorstrukturiert. Jedes Mitglied bereitet bestimmte Themenbereiche in häuslicher Arbeit vor. Die der Gesamtkonferenz vorzulegenden Produkte entstehen in ihrer endgültigen Fassung wiederum in den Sitzungen der Gruppe.

Die Steuergruppe evaluiert die Umsetzung der von der Gesamtkonferenz beschlossenen Konzepte in jährlichen Abständen.

Die Sitzungen werden protokolliert. Der Ordner wird von der Vorsitzenden der Steuergruppe verwaltet.

1.6 Kooperationspartner

1.6.1 Peter-Fuld-Stiftung

Bereits seit 30 Jahren fördert die Peter-Fuld-Stiftung sozial benachteiligte und diskriminierte junge Menschen. Sie finanziert einerseits Stipendien für Studenten an Universitäten und andererseits Fördermaßnahmen an 6 Frankfurter Schulen für Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

Der Frankfurter Peter Fuld (1921-1962) hatte in seinem Testament verfügt, mit einem Teil seines Nachlasses eine Stiftung für „diskriminierte und begabte Jugendliche, die unter ihrer Herkunft leiden„ zu gründen. Der Geschäftsmann hatte 1939 als Sohn eines jüdischen Vaters Deutschland verlassen müssen, was ihn für jede Form von Diskriminierung sensibilisiert hat. Fulds Vater war der Gründer der Fa. Telefonfirma und Normalzeit, der späteren Telenorma, heute Bosch-Telekom.

Eine dieser Schulen ist glücklicherweise aufgrund ihres hohen Ausländeranteils die Falkschule.

Hier ermöglichen die Fördergelder eine Hausaufgabenbetreuung in Klasse 5 und 6. Die Gruppengröße sollte im Normalfall acht Schülerinnen und Schüler nicht überschreiten. Diese werden aufgrund ihrer persönlichen Situation von den Klassen- oder Fachlehrern vorgeschlagen und klasseneinheitlich in einzelne Gruppen mit ihren fest zugeordneten Betreuern und Lehrkräften aufgeteilt.

Dazu steht die entsprechende Anzahl Lehramtsstudenten zur Verfügung, die von der Schulleitung ausgewählt werden.

Die Hausaufgabenbetreuungen finden von Montag bis Donnerstag in einem Block von zwei Stunden an zwei Nachmittagen statt. An den restlichen drei Tagen sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben selbständig erledigen.

Pro Nachmittag zahlt jedes Kind 1 € in das Elternförderkonto ein. Die Studenten sind verpflichtet, die Anwesenheit zu überprüfen und im Versäumnisfall mit Eltern, Lehrern oder Schulleitung Kontakt aufzunehmen.

Die Fördergelder reichen in kürzeren Schuljahren auch noch aus, um einen Mathematikkurs für Klasse 10 und Englischkurse in verschiedenen Jahrgängen einzurichten, die besonders bedürftig sind.

In einem jährlichen Treffen mit den Vorstandsmitgliedern der Fuld-Stiftung und den anderen am Projekt teilnehmenden Schulen werden alle Konzepte der Schulen vorgestellt.

1.6.2 Galeria Kaufhof

Die Lernpartnerschaft mit der Galeria Kaufhof an der Hauptwache besteht seit 2005. Neben Bewerbungstrainings und Infoabenden für Eltern und Schülerinnen und Schüler über den Beruf des Einzelhandelskaufmanns bietet die Galeria Kaufhof den Falkschülern Betriebspraktikumsplätze für Schüler Klasse 8 und 9 bzw. Jahrespraktikumsplätze für Schüler, die nach Klasse 10 die Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung besuchen wollen. Interessierte Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Qualifikationen werden bei der Lehrplatzvergabe bevorzugt.

Schulleitung und zuständige Mitarbeiter der Galeria Kaufhof treffen sich am Ende eines jeden Schuljahres, führen ein Auswertungsgespräch und treffen Vereinbarungen für das folgende Schuljahr.

1.6.3 Deutsche Bahn

Die Zusammenarbeit mit der DB zielt, wie auch die mit der Galeria Kaufhof, darauf ab, den Jugendlichen den Übergang zwischen Schule und Beruf zu erleichtern. Die DB unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und bietet vielfältige Plätze (von Service bis zu technischen- und Büroberufen) für das Betriebspraktikum in Klasse 8 und 9.

Die DB hält Workshops für Kl. 10 zum Thema „Bewerbungsgespräch„ ab, die von Personalern der DB durchgeführt werden.

Die seit 2010 bestehende Zusammenarbeit wird von den zuständigen Kräften der Schule und der DB jährlich evaluiert und die Umsetzung im folgenden Schuljahr festgelegt.

1.6.4 Finanzamt Frankfurt

Das Finanzamt Frankfurt bietet neben jährlichen Informationsveranstaltungen über Ausbildungsmöglichkeiten im mittleren Dienst, Praktikumsplätze für die Schüler der Schuljahre 8 und 9, sowie Jahrespraktikumsplätze für Schüler die nach Kl. 10 in die Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung überwechseln.

1.6.5 Internationales Familienzentrum e.V. (IFZ) (siehe Punkt 2.4. Unterrichtskonzept Arbeitslehre)

1.6.6 Senior Experten (IHK) (siehe Punkt 2.4. Unterrichtskonzept Arbeitslehre)

1.6.7 Internationaler Bund (IB) (siehe Punkt 2.4. Unterrichtskonzept Arbeitslehre)

1.6.8 Agentur für Arbeit (Berufsberatung) (siehe Punkt 2.4. Unterrichtskonzept Arbeitslehre)

1.6.9 Mehrgenerationenhaus – Kinder im Gallus e.V. (siehe Punkt 2.4. Unterrichtskonzept Arbeitslehre)

1.7 Kooperation mit Nachbarschulen und Schulübergänge

1.7.1 Kooperation mit den Grundschulen (AK West) – Übergang 4/5

Da die Falkschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist, ist sie weniger Stadtteilschule, sondern wird im Schnitt von zehn Grundschulen angewählt. Dabei reicht der Einzugsbereich vom Gutleutviertel über den Stadtteil Gallus und Bockenheim bis nach Griesheim und Nied. Daher ist es sehr schwierig für die Klassenlehrerinnen und -lehrer, alle ihre künftigen Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen zu besuchen, was sehr wünschenswert wäre, um die Situation der aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler besser einschätzen zu können.

Interessierten Schülergruppen und Eltern wird ermöglicht, die Schule im Verlauf des 4. Schuljahres zu besuchen und Kontakt mit den (künftigen) Lehrkräften aufzunehmen. An 3 Freitagnachmittagen können Eltern und die Schülerschaft an einer Schulführung teilnehmen und mit der Schulleitung alle auftretenden Fragen klären.

Anlässlich der jährlich stattfindenden Informationsabende wird das Informationsblatt der Falkschule an die Eltern der 4. Grundschulklassen verteilt.

Bei der Klassenneubildung berücksichtigt die Schulleitung Hinweise der abgebenden Grundschulen auf die Sozialverträglichkeit der Schülerschaft. Auf der Anmeldung darf ein Freund/Freundin angegeben werden, der/die dann in dieselbe 5. Klasse eingeschult wird. Auch ein gemeinsamer Nachhauseweg wird berücksichtigt.

Am Ende des 1. Halbjahres wird der erreichte Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler der Kl. 5 in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik den jeweils betroffenen Grundschulen mitgeteilt.

Die Falkschule nimmt am Arbeitskreis West teil.

1.7.2 Kooperation mit weiterführenden Schulen

Erfahrungsgemäß entscheidet sich mehr als die Hälfte der Schulabgänger der Falkschule mit entsprechender Eignung für eine weiterführende schulische Ausbildung.

Vorwiegend wird die Gymnasiale Oberstufe der Bettinaschule, Max-Beckmann-Schule oder das Friedrich-Dessauer-Gymnasium gewählt. Weiterhin wird der Besuch der 2-jährigen Fachoberschule im Bereich Wirtschaft und Verwaltung oder der Höheren Handelsschule (z.B. Klingerschule) angestrebt.

Vereinzelt besuchen Schulabgänger ohne Abschluss das Berufsgrundbildungsjahr einer Berufsschule. Unseren Schülerinnen und Schülern wird ermöglicht, an den weiterführenden Schulen zu hospitieren und die entsprechenden Tage der offenen Tür zu besuchen.

den Schulerfolg unserer Schulabgänger in Kl. 11 (1) gegeben. Seither bitten wir jährlich, häufig vergebens, um die Zahlen. Erstmals im Schuljahr 2001/02 wurde auf unsere Bitte hin von den Gymnasialen Oberstufen und Fachoberschulen eine Rückmeldung über

Die gymnasialen Oberstufen liefern uns oft auf dem „kleinen Dienstweg„ die entsprechenden Zahlen zu, bei den Fachoberschulen ist der Rücklauf eher zögerlich.

Das uns zur Verfügung stehende Zahlenmaterial lässt trotz alledem den Schluss zu, dass Falkschüler, die von uns als geeignet an die gymnasiale oder die Fachoberschule gemeldet werden, in der Regel ihren höheren Schulabschluss auch mit mittleren bis guten Noten schaffen. Schulische Probleme, sowohl in der Gymnasialen Oberstufe, als auch in der Fachoberschule haben die Schülerinnen und Schüler, die vom Notenbild und Leistungsverhalten nur knapp den Anforderungen der entsprechenden weiterführenden Schule entsprachen.

Im Schnitt sehen sich die Kollegen in ihrer fachlichen Arbeit und Einschätzung bestätigt (Ergebnisse werden im Lehrerzimmer ausgehängt und besprochen).

Jährlich wird vor den Weihnachtsferien in der Falkschule ein Informationsabend für Eltern und die Schülerschaft veranstaltet, in dessen Verlauf die Schulleiter der weiterführenden Schulen ihre Schulform vorstellen.

1.8 Lehrerfortbildung

1.8.1 Fortbildung nach Bedarf

Fortbildung ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Entwicklung und Durchführung moderner Unterrichtskonzepte und bedeutend für gutes Unterrichten zum Wohle von Lehrern und Schülern.

Konzeption und Planung der Lehrerfortbildung liegt in der Hand eines Fortbildungsbeauftragten, der in der Regel alle vier Jahre von der Gesamtkonferenz gewählt wird.

Die Schule verfügt über ein Fortbildungsbudget (40 € pro Planstelle), welches einzelnen Personen oder Personengruppen/Fachschaften des Kollegiums zur Verfügung steht.

Kollegen, die Fachschaften oder auch die Gesamtkonferenz unterbreiten Wünsche, die vom Fortbildungsbeauftragten gesammelt und im Fortbildungsplan festgehalten werden.

Generell sollte das Kollegium jederzeit über den Stand der genehmigten Fortbildungen und die durchgeführten Fortbildungen auf Gesamtkonferenzen informiert werden.

Über die Fortbildungsbeauftragten findet ein Austausch der Schulen statt.







1.

Berufs-

begleitende

Fortbildung
Jede/r Lehrer/in in eigener Verantwortung und nach NeigungBitte Namen, Veranstaltung und Datum und Kosten in der entsprechenden Rubrik eintragen!









Kreativität





Gesundheit

















Gesellschaft-liche und interkulturelle Integration





















Lernen mit Methode













Medien









Evaluation









Individuelle Förderung von SS









Kreativangebote





Qualifizierung zur bewegten gesundheitsfördernden Schule

Strategien zur Verbesserung der Gesundheitserziehung (Rauchen, Ernährung)

Erste Hilfe Kurs





Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben

Lehrerrolle

Gesprächsführung(Eltern)

Umgang mit Konfliktsituationen (Sozialtraining)

ADS/LRS

Supervision





Lese- und Schreibkompetenz in allen Fächern

Wochenplan

Projektarbeit

Methodenkurse





PC- unterstütztes Lehren und Lernen

IT- Kompetenz der Lehrkräfte





Entwicklung von Evaluationsinstrumenten zur Unterrichtsqualität





Diagnose von und Umgang mit Lernschwierigkeiten

Förderpläne











2.

Fortbildung auf der Basis des Fach-bedarfs und Schul-bedarfs







































































Konferenzen:

Fach- und Gesamt-konferenzenSprachen





















Mathe/NaWi





















Geschichte





Erdkunde





Sozialkunde





Religion





Ethik





Biologie





Sport





EDV





Musik





Kunst





Schule u. Arbeitswelt



Fachbezogene Fortbildung bezogen auf die Qualitätsentwicklung des Unterrichts, Bildungsstandards, Unterrichtsmethoden

Lesekompetenz

Schreibkompetenz





Fachbezogenen Fortbildung bezogen auf die Qualitätsentwicklung des Unterrichts und Bildungsstandards, Unterrichtsmethoden

Qualitätsentwicklung bezogen auf Alltagsrelevanz und ökolog. Aspekte





Fachbezogene Fortbildung…..



Fachbezogene Fortbildung…..





Fachbezogene Fortbildung….





Fachbezogene Fortbildung….



Fachbezogene Fortbildung…





Fachbezogene Fortbildung…





Fachbezogene Fortbildung…





Fachbezogene Fortbildung---





Fachbezogene Fortbildung….





Fachbezogene Fortbildung…





Fachbezogene Fortbildung…

.

Berufsorientierung

Ökologie






3.

Qualifi-zierungs-maß-nahmen zur Personal-entwicklung





4. Fortbildung und Personal-entwicklung in den ersten beiden Berufs-jahren
Schulleitung





























Schulleitung







































FORTBILDUNGSKONZEPT FALKSCHULE

VORHANDENE FINANZMITTEL:


















1.8.2 Pädagogischer Tag

Einmal im Jahr nimmt das Kollegium der Falkschule an einem Pädagogischen Tag teil, der ganztägig durchgeführt wird.

Der Fortbildungsbeauftragte sammelt Themenvorschläge und unterbreitet sie der Gesamtkonferenz, die die Thematik des Pädagogischen Tages beschließt.

Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Planung, den Kontakt zu potenziellen Referenten und die Durchführung des Pädagogischen Tages übernimmt.

Der Pädagogische Tag ist wichtig, denn er fördert die Zusammenarbeit im Kollegium und gewährleistet eine übereinstimmende Umsetzung von pädagogischen und fachlichen Leitvorstellungen.

1.9 Umsetzung der selbständigen Schule
Unserer Meinung nach kann sich die selbstständige Schule nur unter dem Aspekt der Qualitätsentwicklung und –sicherung von Lernen und Lehren etablieren.

Das vorgestellte Modell steckt jedoch noch in den Anfängen, erfüllt aber noch nicht die Gelingensbedingungen- es gibt keine Handlungsperspektiven für wirksame Maßnahmen.

Für uns ist das kleine Budget bei weitem kein Ausgangspunkt, um die o.g. Forderungen zu verwirklichen- es ist vielmehr eine Verwaltung des Mangels, an der wir Teilhabe bekommen.

Wir begrüßen ausdrücklich den Paradigmenwechsel, hin zu mehr Eigenverantwortung und mehr Freiheit in pädagogischen, personellen, finanziellen und organisatorischen Fragen.

Die selbstständige Schule kann kein Sparmodell sein, zusätzliche Mittel sind erforderlich.

So begrüßen wir ausdrücklich die Zuweisung von Sozialarbeitern, halten aber die Begrenzung deren Einsatzes auf 1 ½ Jahre für falsch. In dieser kurzen Zeit kann nur ansatzweise auf die besonderen Bedingungen unserer Schülerinnen und Schüler eingegangen werden. Die Mittel müssen komplett in die Folgejahre übertragbar sein.

Wir möchten evaluierte Erfahrungen abwarten, um ein Konzept für unsere Schule zu erarbeiten, sind wir doch jetzt hinlänglich mit der Umsetzung der Bildungsstandards an unserer Schule und durch die Teilnahme an Fortbildungsmodulen stark in Anspruch genommen.

2. Erziehungsarbeit

2.1 Schulordnung

2.1.1 Vorwort

In einer Schulgemeinschaft, in der viele Menschen zusammenleben und sich wohlfühlen wollen, müssen alle aufeinander Rücksicht nehmen.

Das Zusammenleben bedarf einer vereinbarten Ordnung, getragen von gegenseitiger Achtung und dem Respekt vor Rechten des anderen.

Diese Schulordnung soll einen klaren Rahmen für einen geordneten Schulbetrieb im Sinne ALLER schaffen.

Sie legt Rechte und Pflichten fest und richtet sich an die Schülerinnen und Schüler, an die Lehrkräfte und Eltern.

Deshalb halten wir uns an die folgenden Regelungen der Schulordnung:

2.1.2 Schulordnung

Wir gehen respektvoll und freundlich miteinander um!

I. Verhalten im Umgang miteinander
Wir sind ganz unterschiedliche Menschen und nehmen in unserer Schule jeden mit seinen Stärken und Schwächen an.

Eltern, Schüler/-innen und Lehrer/-innen respektieren einander und gehen fair miteinander um.

Wer schlägt, tritt oder andere mit Worten beschimpft, ist bei uns Verlierer.

Ein freundliches Grüßen im Flur trägt viel zur guten Atmosphäre bei.II. Verhalten in den Schulgebäuden (Haupt- und Bibliotheksgebäude)Alle Räume, Möbel und Geräte sind für uns da. Wir sind dafür verantwortlich, dass sie unbeschädigt bleiben.

Ausgeliehene Bücher werden sorgsam behandelt und eingebunden.

Wir halten unsere Schule sauber und versehen den wöchentlichen Hofdienst sorgfältig in der für jede Klasse festgelegten Reihenfolge.

Wir sind sehr viele und nehmen Rücksicht aufeinander, deswegen verhalten wir uns so, dass niemand verletzt wird. Wir rennen und spielen nicht in den Schulgebäuden.

Wir gehen ruhig in unsere Klassenräume und halten die Treppen frei.

Drogen, Alkohol und Zigaretten gehören nicht an unsere Schule.

Wir schalten unsere Handys und Mediaplayer vor Betreten des Schulgeländes aus und verstauen sie bis Unterrichtsschluss in der Tasche.

Das Schulgelände wird während der Unterrichtszeit außer zu Unterrichtszwecken nicht verlassen.III. Verhalten in der KlasseWir verhalten uns entsprechend der Klassenordnung.

Im Krankheitsfall wird nach Rückkehr in die Schule die schriftliche Entschuldigung unaufgefordert dem /der Klassenlehrer/-in vorgelegt.

Befreiungen vom Unterricht werden im Voraus bei der Schulleitung beantragt.

Bei Unterrichtsschluss stellen wir alle Stühle hoch, wischen die Tafel, kehren den Klassenraum und schließen die Fenster.IV. Verhalten während der PausenWährend der beiden großen Pausen verlassen wir die Klassenräume und gehen auf den Schulhof. In den kleinen Pausen bleiben wir möglichst im Klassenraum.

In den Regenpausen halten wir uns im Klassenzimmer auf und rennen nicht durch das Schulgebäude.

Wir kaufen in den kleinen Pausen nicht am Kiosk ein.

Am Kiosk nehmen wir auf andere Mitschüler Rücksicht und drängeln nicht.

Wir achten darauf, dass wir uns und andere nicht verletzen, daher vermeiden wir gefährliche Spiele und Kletterpartien.

Bei Problemen auf dem Schulhof können wir uns an aufsichtführende Lehrerinnen und Lehrer oder an SFC-Mitglieder wenden.V. Verhalten auf dem Schulweg

1. Wir verhalten uns auch auf dem Schulweg höflich und rücksichtsvoll, besonders in der Bahn, im Bus etc.

2. Dies gilt in besonderem Maße auf dem Hin- und Rückweg zu und von den Sportstätten, bei Ausflügen und Unterrichtsgängen.

Wir sind hier um zu lernen !

2.2 Förderkonzept

2.2.1 Förderung der sozialen Kompetenzen


Die Schule ist für Kinder und Jugendliche eine ganz wichtige Instanz der Sozialisierung. Es liegt in der Verantwortung der an der Schule tätigen Lehrkräfte und Sozialpädagogen, Sozialkompetenzen und soziales Lernen aktiv und gezielt zu fördern. Maßstab dabei sind die in unserer Gesellschaft verankerten Normen und Werte eines demokratischen und friedvollen Miteinanders. Wir haben an unserer Schule das übergeordnete Ziel, dass alle am Schulleben beteiligten Personen – Schülerschaft, Eltern, Lehrerkollegium, Sekretariats- und Schulverwaltungskräfte - das Lern- und Arbeitsklima als sozial angenehm empfinden und respektvoll miteinander umgehen. Insofern ist die Bewahrung und die Weiterentwicklung sozialer Fähigkeiten und sozialer Verhaltensweisen ein ganz wichtiger und überall präsenter Bestandteil unseres Schulalltags. Selbst- und Fremdachtung, Mündigkeit, Zivilcourage, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, Einsatzbereitschaft, Teamgeist, Friedfertigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz sind soziale Tugenden und Fähigkeiten, denen wir uns verpflichtet fühlen und die wir in unserer Schule auf allen Ebenen mit Leben füllen wollen.

Soziales Lernen und die Entwicklung sozialer Kompetenzen sind heutzutage unverzichtbare Zielsetzungen in Erziehung und Unterricht:Die individuelle Lebensgestaltung, die traditionelle Milieus wie z.B. Familie, Kirche und Dorfgemeinschaft immer mehr verdrängt hat, fordert vom Einzelnen ein hohes Maß an sozialer und kommunikativer Kompetenz.

Auch die Anforderungen in der Arbeitswelt haben sich grundlegend verändert. Kommunikations- und Teamfähigkeit sind zu entscheidenden Einstellungskriterien geworden.

Das Leben in einer freiheitlichen und zugleich sozialen Gesellschaft verlangt von allen Beteiligten eine aktive Mitgestaltung des Gemeinwesens. Soziale Sensibilität, Toleranz und die Bereitschaft zur friedvollen Konfliktbewältigung sind Basiselemente für ein gelingendes Zusammenleben.

Einfühlungsvermögen (Empathie): Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in andere Menschen und Personen hineinversetzen, die Bedürfnisse anderer wahrnehmen und auf sie angemessen reagieren, Respekt vor anderen Menschen zeigen und Verständnis für andere Einstellungen entwickeln.

Team- und Kooperationsfähigkeit: Die Schülerinnen und Schüler sollen Aufgaben gemeinsam planen und ausführen, auf die Wünsche und Interessen anderer eingehen, eigene Fähigkeiten für das gemeinsame Projekt konstruktiv einbringen, anderen helfen und sich selbst als Teil des Teams begreifen.

Kommunikationsfähigkeit: Die Schülerinnen und Schüler sollen zu anderen Kontakt aufnehmen, verständlich reden, aktiv zuhören, Fragen stellen und ihrem Gegenüber Rückmeldungen geben.

Konfliktfähigkeit: Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Konflikten konstruktiv umgehen, Kompromissbereitschaft zeigen, Streitereien friedvoll schlichten und bei Konflikten vermittelnd tätig werden.

Toleranz: Die Schülerinnen und Schüler sollen andere Einstellungen und Meinungen respektieren, eigene Vorurteile erkennen und abbauen, individuelle, kulturelle und soziale Unterschiede „aushalten„ und Verständnis für andere Kulturen und Lebenswelten entwickeln.In unserer Schule werden die sozialen Kompetenzen auf verschiedenen Ebenen thematisiert und gefördert. Um positive Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln, werden zunächst ganz alltägliche Lernsituationen reflektiert und besprochen:Gelungene Aktivitäten in Schule und Unterricht zeigen, was an gewünschtem Sozialverhalten bereits praktiziert wird. Die wahrgenommenen Verhaltensmuster werden von den Lehrkräften gewürdigt und verstärkt.

Die alltäglichen Störungen in Unterricht und Schulleben sind ein praxisbezogener Ansatz, fehlerhaftes Verhalten zu besprechen und alternative Verhaltensmuster zu entwickeln.

Jede Lehrkraft dient den Schülerinnen und Schülern tagtäglich als praktisches Vorbild im Umgang mit anderen Personen, bei der Bewältigung von Konflikten und beim verständnisvollen Umgang mit „schwierigen„ Kindern resp. Jugendlichen.Neben der Reflektion vorhandener Situationen im Schul- und Unterrichtsalltag können besondere Lernprojekte dazu dienen, einzelne Sozialkompetenzen gezielt zu entwickeln und zu trainieren. Die Ausbildung zum Streitschlichter, ein Anti-Aggressionstraining, die Einübung von Strategien zur gewaltfreien Konfliktbewältigung, Selbstbehauptungstrainings, Trainingseinheiten zum Thema „Mobbing„ und Übungen zur Entwicklung der Teamfähigkeit sind nur einige Projekte, die an unserer Schule angeboten und umgesetzt werden. Bei der Gestaltung dieser Lernarrangements wird darauf geachtet, dassdie Zielsetzungen klar formuliert werden

die Lernsituationen neu und herausfordernd sind

persönliche Betroffenheit, persönliche Erfahrungen und persönliche Erlebnisse möglich sind,

das Erlebte reflektiert und bewusst gemacht wird

und das Gelernte und Erfahrene in den Schul- und Lebensalltag transferiert wird.In unserer Schule gibt es verschiedene praktische Anknüpfungspunkte für das Erlernen und Einüben sozialer Verhaltensweisen. Wir unterscheiden dabei drei Bereiche: Elemente im Unterricht, spezielle Förderangebote und Aktivitäten resp. Ereignisse im allgemeinen Schulleben:Elemente im Unterricht sind z.B. Kennenlerntage zu Beginn des 5. Schuljahres, die Erarbeitung von Klassenregeln, die Praktizierung von bestimmten Sozialformen des Lernens im Unterricht (Partner- und Gruppenarbeit, Projektarbeit), die Gestaltung der Arbeitsteilung bei der Bewältigung von Ordnungsaufgaben und die Inhalte einzelner Fächer (z.B. in Ethik: „Friedliches Zusammenleben der verschiedenen Religionen„ oder in Deutsch: „Konfliktvermeidung durch angemessenen Sprachgebrauch„).

Spezielle Förderangebote sind z.B. die Durchführung betrieblicher Praktika, die Initiierung von Sozialprojekten (z.B. „Singen im Seniorenheim„), Selbstbehauptungstrainings- und Mentorenprogramme.

Zu den Aktivitäten im Schulleben gehören die Auseinandersetzung mit der Schulordnung, die optische Gestaltung der Flure und Klassenräume, Ausflüge, Klassenfahrten und die Säuberung und Instandhaltung von Schulgebäude und Schulhof.Wichtigster Akteur beim Aufbau einer tragfähigen Sozialkompetenz ist der Schüler /die Schülerin selbst. Die Jugendlichen sind dann offen für die Annahme neuer sozialer Verhaltensweisen, wenn sie von den Lehrkräften in ihrer Individualität und Selbständigkeit anerkannt und als gleichwertiges Mitglied der Schulgemeinschaft behandelt werden.

2.2.2 Förderung der fachlichen Kompetenzen

Eine der Hauptaufgaben unserer Schule ist die Wissensvermittlung, d.h. die Förderung der Fachkompetenz. Für jedes Schulfach existiert ein Kerncurriculum, in dem die Bildungsstandards und die Inhaltsfelder festgelegt sind. Das jeweilige fachgebundene Schulcurriculum baut auf diesen Vorgaben auf und formuliert verbindliche didaktische und methodische Grundstrukturen für den konkreten Unterrichtsverlauf.

Die an bestimmte Vorgaben gebundene Wissensvermittlung soll die Schülerinnen und Schüler auf die möglichst erfolgreiche Bewältigung folgender Situationen vorbereiten:die Erlangung des Realschulabschlusses,

den Übergang auf weiterführende Schulen

und das Finden eines geeigneten Ausbildungsplatzes.Bei der Förderung der Fachkompetenz kommt es nicht nur auf das „reine„ Wissen nach Maßgabe der geltenden Anforderungen an. Genauso wichtig ist die Vermittlung und Einübung von Methoden des geordneten und systematischen Lernens. Die damit angesprochene Methodenkompetenz soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, möglichst selbständig Teile der sehr komplexen Wirklichkeit strukturiert zu erfassen und zu analysieren.

Die den Schülerinnen und Schülern zu vermittelnde Fachkompetenz ermöglicht einen Zugang zur Lebenswirklichkeit, der auf Reflektion, Differenzierung und zurückhaltender Bewertung beruht. Die gedanklich zu erfassende Realität ist so vielschichtig, dass sie nur mehrdimensional zu erfassen ist. Der fachspezifische Unterricht muss deshalb durch fachübergreifendes Lernen ergänzt werden, um die bestehenden Zusammenhänge erfassen zu können.

Der „reine„ Fachunterricht wird von den Schülerinnen und Schülern oft als zu „trocken„, als zu abstrakt und deshalb als wenig motivierend empfunden. Den Schülerinnen und Schülern darf der Unterrichtsstoff nicht einfach vorgesetzt werden, sondern der Wissenserwerb muss als möglichst selbständiger und aktiver Lernprozess organisiert werden. Das Lernen muss an konkreten Lebenssituationen ansetzen und die Neugier auf Wissen wecken.

Die Erfahrungen auch an unserer Schule zeigen, dass viele Schülerinnen und Schüler besondere Schwierigkeit beim Erwerb der z.T. sehr umfangreichen und schwer zu verstehenden Wissensinhalte haben: Sie trauen sich das möglichst fehlerfreie Erlernen der theoretischen Inhalte nicht zu, sie fühlen sich den Belastungen des Fachunterrichts nicht ausreichend gewachsen, sie resignieren sehr schnell bei Misserfolgen im Bereich der Fachtheorie, ihnen fehlen Ausdauer und Geduld für das theoretische Erfassen komplexer Zusammenhänge. Im Fachunterricht geht es neben der Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenz damit auch um die Förderung und „Pflege„ bestimmter Lernvoraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern:Ihnen muss klar sein, welches theoretische Anforderungsprofil eine Realschule hat. Bei tatsächlichen Überforderungen sollte eine realistische Bestandsaufnahme gemacht werden und der Wechsel in eine andere Schulform vorbereitet werden.

Sie müssen in der Lage und bereit sein, die Belastungen des Fachunterrichts über einen längeren Zeitraum auszuhalten.

Sie müssen lernen, sowohl mit Erfolgs- als auch mit Misserfolgserlebnissen möglichst vernünftig umzugehen. Der Erfolg soll nicht zu Übermut, der Misserfolg nicht zu Resignation und Selbstzweifel führen.Eine zentrale Rolle bei der Förderung der Fachkompetenz spielen die Lehrerinnen und Lehrer. Um den Fachunterricht möglichst erfolgreich durchzuführen, sollten sie über folgende Grundfähigkeiten verfügen und diese in Form von Weiterbildungen verbessern:Ihr Fachwissen sollte immer auf dem aktuellen Stand sein.

Sie sollten ihren Unterricht nach den Grundsätzen der modernen Methodik und Didaktik gestalten.

Die dominierende Lehrerrolle sollte zugunsten eines selbständigen und aktiven Lernens der Schüler eingeschränkt werden.

Sie müssen Freude an ihrer Tätigkeit haben und die positive Lernmotivation auf die Schülerinnen und Schüler übertragen.Die erfolgreiche Förderung der Fachkompetenz ist nicht nur von den handelnden Personen, sondern auch in hohem Maße von den sachlichen Bedingungen des Unterrichts abhängig. Bei der Gestaltung der Klassenräume muss auf die Unterstützung eines positiven Lernklimas geachtet werden: großflächige Räume, helle Wände mit bunten Bildern, großzügig bemessene Fensterflächen, tageshelle elektrische Beleuchtung und moderne, altersgemäße Betischung und Bestuhlung. Um die bei den Schülerinnen und Schülern vorhandenen unterschiedlichen Lernkanäle (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken) effektiv nutzen zu können, bedarf es eines vielfältigen Medien- und Materialeinsatzes, wie z.B. Overhead- Projektor, Beamer, PC mit Internetanschluss, DVDs und differenzierte Arbeitsblätter.

Ein guter Fachunterricht zeichnet sich durch Methodenvielfalt aus. Die Methoden müssen kreativ sein und kooperatives Lernen fördern. Eine gewisse „Offenheit„ des Methodeneinsatzes trägt dazu bei, das „entdeckende„ Lernen und die Eigenverantwortung bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern. Bei der Entwicklung der Fachkompetenz muss darauf geachtet werden, dass die schulischen durch außerschulische Angebote ergänzt werden.

Eine der Besonderheiten unserer Schule besteht darin, dass fast alle unserer Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund besitzen. Sie haben Deutsch als Zweitsprache erworben und sprechen in ihren Familien hauptsächlich ihre Heimatsprache. Wortschatz, orthografisches Können und grammatikalische Sicherheit sind oft nur unzureichend vorhanden. Die sprachlichen Defizite machen sich nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in den anderen Fächern als Schranke für den Lernprozess bemerkbar. Der Sprachförderung in allen Fächern besonders im Fach Deutsch, kommt deshalb eine übergeordnete Bedeutung zu.

2.2.3 Ansatz des fachspezifischen Förderkonzepts

Viele Kinder sind heute bei der Bewältigung ihrer schulischen Aufgaben auf sich allein gestellt. Manche Eltern sind aufgrund beruflicher Anforderungen nur schwer in der Lage, sich ausreichend um ihr Kind zu kümmern. Migranteneltern beherrschen oft die Sprache nicht, kennen nicht die schulische Kultur und können deswegen ihre Kinder nicht unterstützen. Immer wieder wird gefordert, die Schule soll fördern, sie soll die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen befähigen.

Förderung darf nicht nur aus der Behebung fachlicher Mängel bestehen, sondern sie muss auch leistungsstarken Schülern Entwicklungsimpulse geben.

Ziel jeder Förderung ist Selbstständigkeit. Sie beginnt mit dem Trainieren von Lernmethoden und Lerntechniken.

Förderkonzepte, in denen Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts in verschiedene Gruppen aufgeteilt werden, scheitern an der hohen Schülerzahl in den Klassen und an der beengten räumlichen Situation. Es gibt keine Ausweichklassenräume, wie wir dies oft in neuen Schulen oder Gesamtschulen vorfinden. Deswegen musste die Falkschule eigene Fördermethoden entwickeln, die den mangelnden Ressourcen Rechnung tragen. Diese beziehen sich vorwiegend auf Maßnahmen der inneren Differenzierung.

In Zukunft ist die Einführung diagnostischer Elemente erforderlich, um die Fördermaßnahmen zielgenauer gestalten zu können. Dies wird im Zusammenhang mit den Richtlinien des kompetenzorientierten Unterrichtens entwickelt werden.

Fördermaßnahmen in Klasse 5 und 6 sollen zunächst Lernrückstände beseitigen, die durch den Übergang aus unterschiedlichen Grundschulen bedingt sind. In der Folge soll Förderung die Verfestigung von Schwächen verhindern.

Ein hoher Stellenwert hat das selbstständige eigenverantwortliche Lernen. Für die Klassen 9/10 sind die Förderangebote dazu da, entweder den Übergang nach Ü11 zu schaffen oder die Realschulabschlussprüfung erfolgreich abzulegen. Das Methodenkonzept Präsentation hilft den Schülerinnen und Schülern, die Präsentationsprüfung im 10. Schuljahr erfolgreich zu absolvieren und für berufliche Aufgaben in dieser Sparte gerüstet zu sein.

Individuelle Förderung geschieht in folgenden Bereichen:Hausaufgabenhilfe

Abschlussbezogene Förderkurse

Freiwillige Arbeitsgemeinschaften

Fachbereichsspezifische Förderangebote

Lernverträge

Förderkonzepte in den Hauptfächern

Konzepte zum Methodenlernen

FörderpläneDie größte Voraussetzung für das Fördern ist die Lern- und Leistungsbereitschaft bei Schülerinnen und Schülern. Eine Förderung gegen den Willen des zu Fördernden bleibt wirkungslos.

Erweist sich die Förderung eines Schülers und einer Schülerin bei Maßnahmen der äußeren Differenzierung innerhalb eines Halbjahres als nicht effizient, kann das Förderangebot vorzeitig beendet werden. Im Nachrückverfahren nimmt dann der nächste Schüler oder die nächste Schülerin daran teil.

2.2.4 Deutsch

Da die Falkschule zu über 90% ausländische Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund beschult, stellt es eine besondere Notwendigkeit dar, den Deutschunterricht in Planung und Durchführung auf dieses Schülerklientel auszurichten. Im Hinblick auf Lernstandserhebungen in den Klassen 6 und 8 und der Abschlussprüfung in der 10. Klasse hat der Deutschunterricht die Aufgabe, festgestellte Defizite der Kinder und Jugendlichen auszugleichen. Durch individuelle Förderung ihrer Sprachkompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler am Unterricht in den anderen Fächern mühelos partizipieren können.

Eine zusätzliche Förderstunde in Deutsch, die Erhöhung der Stundenzahl des Deutsch-Regelunterrichts in Klasse 8 von 3 auf 4 Wochenstunden, zwei Förderkonzepte sowie das Bibliothekskonzept tragen diesem Anspruch Rechnung.

Das Rechtschreibförderkonzept hat das Ziel, durch Einsatz passender Lernprogramme und individuell abgestimmten Fördermaterials den Schülerinnen und Schülern das orthographische Regelwerk einsichtig zu machen und sie mit gesicherten orthographischen Kenntnissen zu entlassen.

Das Leseförderkonzept hat die Aufgabe, Lesekompetenz und –lust zu steigern, denn Lesen stellt eine fächerübergreifende Querschnitts- oder Schlüsselkompetenz dar. Die Entwicklung der Lesekompetenz sollte nicht nur Ziel des Deutschunterrichts sein, sondern allen Unterrichts.

Das Bibliothekskonzept wendet sich an alle SchülerInnen und KollegInnen.

Unsere Schulbibliothek dient als Informations- und Kommunikationszentrum.

Vielfältige Vorschläge zur Nutzung für den Unterricht und für die Freizeit bilden den Schwerpunkt des Bibliothekskonzepts (siehe Bibl.-Konzept).

In vier Fachkonferenzen im Jahr werden Teile dieser Förderkonzepte reflektiert, Erfahrungen ausgetauscht und evaluiert. Eine Evaluation der gesamten Konzepte findet alle zwei Jahre statt.

Leseförderkonzept der Falkschule

A. Lesebegriff/Ziel

Lesen lernt man nur durch Lesen und Lesen ist die Voraussetzung zum Erreichen von Bildung. Gute Bildung (nicht nur im Sinne von Wissensaneignung) ist wichtig für die Integration des Bürgers in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Die Integration unserer Schüler (über 90% aus Migrantenfamilien) in die deutsche Gesellschaft ist Aufgabe aller Lehrenden unserer Schule. Entsprechende Lesefähigkeit bedeutet geistige Flexibilität, die Fähigkeit der Meinungsbildung, selbstständiges Denken, Verständnis für Sachverhalte und Empathieentwicklung. Wie die PISA-Studie zeigte, verfügen viele Schülerinnen und Schüler (15 Jahre) in Deutschland über eine schwache Lesekompetenz. Zu der Risikogruppe der Leseschwachen zählen insbesondere Jungen und Kinder mit Migrationshintergrund. Pisa unterstrich auch, dass Lesen eine Querschnitts- oder Schlüsselkompetenz darstellt. (Gute Leseleistungen korrelieren mit Erfolgen in Mathematik u. den Naturwissenschaften!) Ziel allen Unterrichts muss die Entwicklung von Lesekompetenz und Leselust bei allen Schülerinnen und Schülern sein.

Folgende Fragestellungen umfassen die Probleme einer effizienten Leseförderung:Wie fördert man differenziert und individuell möglichst alle Schülerinnen und Schüler z.B. einer ganzen Jahrgangsstufe ?

Wie erreicht man in der Schule und in der Freizeit auch die Nichtleser und Nichtleserinnen (hier besonders Jungen ) Wie gelingt es unserer Schule der Leseförderung nicht nur einen „Eventcharakter„ zu verleihen (Vorlesewettbewerb) ?Wie schafft der Deutschunterricht gemeinsam mit anderen Fächern und Institutionen schulische Voraussetzungen, die zu einer lesestiftenden

Atmosphäre führen?

Diese Fragestellungen sind für die Falkschule von besonderer Bedeutung,

weil sie überwiegend eine Schülerschaft hat, in deren Elternhäusern das Lesen eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Stillschweigend wurde oft davon ausgegangen, dass nach der Grundschule alle Kinder Lesen können müssen. Trotzdem entsprechen die Leseleistungen vieler Grundschüler und -schülerinnen nicht unseren Erwartungen. Obwohl eine Förderung erfolgte, zeigten die Kinder nicht die gewünschten Erfolge im altersgemäßen sinnerfassenden Lesen.

Die Kernpunkte unserer Arbeit kann man in 4 Thesen zusammenfassen:Die Erweiterung und Stabilisierung der Lesekompetenz ist ein dauerhafter Prozess

Es sind „Bedingungen„ für eine dauerhafte Lesemotivation zu schaffen, d.h. für eine erfolgreiche Leseförderung sind ein schuleigenes Lesecurriculum und ein entsprechender schulischer Rahmen notwendig

Die Leseförderung ist nicht allein Aufgabe des Deutschunterrichts, auch die anderen Sachfächer müssen Verantwortung tragen

Eine erfolgreiche Leseförderung braucht ein entsprechendes Klima an der Schule mit unterschiedlichen lesefördernden Maßnahmen und Aktivitäten.B. Lesen in unserer Schule

a) Lesen im Unterricht

In jedem Fach müssen Schüler Texte dekodieren. Im Deutschunterricht muss der Schüler durch das Einüben einer bestimmten Methode befähigt werden diese Anforderung zu erfüllen. Die Methode der „Textdetektive„ von Souvignier u.a. leitet Schüler an, ab dem 5. Jahrgang in mehreren Schritten Texte unterschiedlichster Art zu entziffern. Diese Methode wird im Deutschunterricht erarbeitet und in den folgenden Jahren vertieft. Ihre „Merkkarten„, auf denen diese Schritte in Kurzform zusammengefasst sind, muss jeder Schüler im „Wichtigordner„ in allen Fächern immer griffbereit haben. Jeder Fachkollege kann so auf diese Methode zurückgreifen.

Da in einem Schritt die Schüler die vorgelegten Texte bearbeiten müssen (unbekannte Wörter und Textstellen unterstreichen, Fragen stellen u.a.) ist es notwendig, dass Texte aus Schulbüchern in Fotokopie zur Bearbeitung dem Schüler vorliegen.

Dabei können die Texte laut (zur Übung der Ausdrucksfähigkeit) in der Klasse oder leise (das individuellen Lesetempo berücksichtigend) gelesen werden.

Lesetempo und Ausdrucksfähigkeit müssen im Deutschunterricht durch vielfältige Übungen (teils in den Lehrwerken vorhanden) ab der 5. Klasse trainiert werden.

b) Diagnose /Lernstandserhebungen

Bisher wurde an unserer Schule das Leseverständnis unserer Schülerinnen und Schüler durch besondere standardisierte Tests nicht festgestellt. Kollegen diagnostizierten durch eigene Erhebungsbögen und differenzierte Aufgabenstellungen zu den Texten das Leseverständnis ihrer Schülerinnen und Schüler.

Zum Schuljahr 2011/12 sollen zum ersten Mal in den 5. Klassen formelle Lernstandserhebungen mit dem „Frankfurter Leseverständnistest„ durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Erprobungsphase mit diesem Test werden nach einem Jahr ausgewertet und es wird entschieden, ob dieser Test weiter verwendet wird oder wir zu einem anderen Testverfahren wechseln. Auch in den höheren Klassen wird die Einführung eines bestimmten Test erfolgen (Leseverständnistest 7 u. 8, Hessen).

Neben diesen formellen Tests werden aber weiterhin die Deutschkollegen informelle Tests durchführen.

c) Gezielte Leseförderung

Die Ergebnisse der Lernstandserhebungen erfordern für einzelne Schüler (bei sehr schwachen Ergebnissen) oder für Schülergruppen eine differenzierte Leseförderung.

Das gemeinsame Lesen eines Kinder- oder Jugendbuches im Regelunterricht sollte die Schüler anhalten zusätzlich in ihrer Freizeit altersgemäße Bücher zu lesen.

Eine Stunde in der Woche sollte dem Lesen vorbehalten bleiben (als WPU-Kurs oder im Regelunterricht). In der 7. Jahrgangsstufe findet ein WPU- Kurs Literatur statt.

Jeder Schüler legt ein Lese-Portfolio an, in dem er seine Leseaktivität dokumentiert.

In der 5 .u. 6.Klasse kann dies durch das Anlegen der „Leseakte„ erfolgen.

Die verbindliche Lektüre von 2 - 4 Büchern pro Schuljahr in der 5. u. 6. Jahrgangsstufe aus einer Leseliste ist anzustreben. Die Überprüfung, ob die Ganzschriften tatsächlich gelesen wurden, wird vom Deutschlehrer mithilfe von „Antolin„, Buchpräsentationen, Lesetagebüchern oder Fragebögen vorgenommen.

In den 5. u. 6. Klassen wird die Leseleistung, die von Schülern für den Fachlehrer nachweislich erbracht wurde, besonders gewürdigt.

Die Schüler können in drei Gruppen eingeteilt werden: Lesefüchse, Leselöwen und Leseratten. Zusätzlich erhalten die Kinder für besondere Leseleistungen Urkunden, Diplome oder Lobbriefe an die Eltern.

d) Leseaktivitäten

Neben den vielfältigen Leseaktivitäten, die im Regelunterricht zur Förderung des Leseverständnisses stattfinden, gibt es an unserer Schule zusätzliche Aktivitäten, die das allgemeine Leseverhalten unserer Schüler positiv und nachhaltig beeinflussen sollen.Der Vorlesewettbewerb: Jedes Jahr nehmen die 6.Klassen am Vorlesewettbewerb teil. Es werden Klassensieger und der Schulsieger ermittelt. Der Schulsieger nimmt an der nächsten Runde teil (Stadt- und Kreisebene)

Im 1.Halbjahr des 9.Schuljahres findet ein schulinterner Vorlesewettbewerb statt.

Arbeit in der Mediothek : Die 5.Klassen werden schon in der Einführungswoche mit unserer Mediothek vertraut gemacht. Jede Klasse sollte 1 bis 2 Mal im Jahr bei einer Leseaktivität, die entweder von dem Mediothekteam oder in einem Projekt im Regelunterricht angeboten wird, intensiv die Mediothek nutzen

Buchausstellungen : Alle zwei Jahre sollte eine Klasse eine Buchausstellung zu einem Thema oder zu einem Autor organisieren

Tauschbörse: In der Klasse und auch klassenübergreifend können Schülerinnen und Schüler Bücher tauschen

Lesescouts : Ab dem 8.Jahrg können Schüler, die sich durch besonders intensive Leseaktivitäten ausgezeichnet haben, Lesescouts werden. Sie nehmen als „Botschafter„ an Leseaktivitäten der unteren Klassen teil.C. Außerschulische Aktivitäten

Es ist auch Aufgabe der Schule Schülerinnen und Schüler mit Orten zu machen, die ebenfalls mit Büchern zu tun haben.

In der 5. u. 6. Jahrgangsstufe besuchen die Schülerinnen und Schüler die Stadtteilbibliothek.

In der 7. u. 8. Jahrgangsstufe lesen die Schülerinnen und Schüler aus aktuellem Anlass oder im Projekt z.B. Texte in Straßenbahnen, auf öffentlichen Plätzen usw.

In der 9. u. 10.Jahrgangsstufe können die Jugendlichen die Buchmesse besuchen.

Alle Schülerinnen und Schüler besuchen einmal im Jahr bis zum 8.Schuljahr die jährlich stattfindende Kinder- und Jugendbuchausstellung in den Römerhallen.

Erworbene Lesekompetenz auch außerhalb der Schule zu präsentieren, stellt eine große Motivation für Kinder und Jugendliche dar weiterhin intensiv an der eigenen Lesekompetenz zu arbeiten und hat gleichzeitig Vorbildcharakter für die gesamte Schülerschaft.

Das Vorlesen in Kindergärten und Grundschulen wäre für Schülerinnen und Schüler bis zur 7.Klasse ein geeignetes Betätigungsfeld.

Das Vorlesen in Altenheimen u. Krankenhäusern bleibt den älteren Jahrgangsstufen vorbehalten.

Hier ist es unbedingt erforderlich, dass die Schule die nötigen Kontakte knüpft um mit der Zeit ein Netzwerk von Institutionen aufzubauen.

D. Abstimmung des Lesekonzepts mit Grundschulen und weiterführenden Schulen

Grundschulen: Welche Lesekompetenz erreichen Grundschülerinnen und -schüler am Ende der 4.Klasse ? Mit welchen Konzepten werden die 3. u. 4.Klässler auf den Übergang vorbereitet ? Ist unser Konzept für die Neuzugänge in den 5. Klassen leistungsadäquat ? In welcher Form müssen wir stärker differenzieren ? Diese und andere Fragen müssen mit den Kollegen der zuführenden Grundschulen abgeklärt werden. Das passiert zwar punktuell schon, ist aber vom Engagement des einzelnen Kollegen, der eine 5.Klasse übernimmt abhängig. Die Frage nach

Lesekonzepten in der Grundschule könnte im „Arbeitskreis Umgang 4/5„ zur Sprache kommen und sollte in den nächsten 2 Jahren angegangen werden.

Weiterführende Schulen: Leider liegen hier nur Erfahrungen in der Form vor, mit welchem Erfolg unsere Schülerinnen und Schüler die weiterführenden Schulen (FOS/Gy) absolvieren.

Inwieweit die Deutschnote in der Abschlussarbeit wirklich für das zukünftige Abschneiden in der höheren Schulform aussagekräftig ist, ist zweifelhaft. Genaue Anforderungen an die Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler sind nicht bekannt. Hier wären Kontakte zu den Fachkollegen der höheren Schulen dringend erforderlich, um zu wissen, in welchen Bereichen die Schülerinnen und Schüler der 9. u. 10. Klassen noch mehr gefördert werden müssen. Dies muss im Augenblick verschoben werden, weil geeignete Kontakte zu Fachkollegen an Gymnasien fehlen.

E. Evaluation

Die Kollegen der Jahrgangsstufen planen die Durchführung der Aktivitäten in ihren Klassen. Am Ende des Schuljahres werden Probleme und Schwierigkeiten bei der Durchführung der einzelnen Aktivitäten in der Fachkonferenz besprochen.

Jedes 2. Jahr findet die Evaluation des Leseförderkonzepts statt.

Rechtschreibförderkonzept

Richtig schreiben kann man lernen...

davon sind die Deutschlehrerinnen und –lehrer der Falkschule überzeugt.

Da die Falkschule zu über 90 % Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und aus sog. bildungsfernen Schichten beschult, ist es notwendig, dass zusätzlich zum Deutschunterricht Förderunterricht angeboten wird.

Die meisten Schülerinnen und Schüler, die nach ihrer vierjährigen Grundschulzeit die Falkschule besuchen, haben – trotz Eignung – große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache.

So können sie: wegen ihres geringen Wortschatzes Texte nicht sinnerfassend lesen, noch den Inhalt wiedergeben,

nur mangelhaft rechtschreiben und deshalb oft nicht Texte von Mitschülern u. sogar eigene nicht sinnerfassend vorlesen können.

kaum grammatisch richtig kommunizieren, d.h. sie verwenden gar keine oder die falschen Präpositionen, sie verwenden die falschen Deklinationsendungen, sie beherrschen die Verbformen höchstens im Präsens oder Plusquamperfekt, sie verwenden die falschen Artikel und haben große Probleme mit dem Satzbau.Ziel
von jedem Unterricht muss es daher sein, bestehende sprachliche u. orthographische Defizite beim Schüler anzusprechen und auf korrekte Schreibweise von Texten zu bestehen, besonders in den höheren Klassen. Die Rechtschreibung von Fachbegriffensollte in allen Fächern beherrscht werden, sonst ist ein Punktabzug möglich. Antworten sollten in ganzen Sätzen erfolgen. Das Erstellen eines Glossars mit Artikeln ist sinnvoll.

Zur Organisation des Rechtschreib-Förderunterrichts

Im Deutschregelunterricht wird in den einzelnen Jahrgangsstufen in Einheiten das Regelwerk der deutschen Rechtschreibung durchgenommen und mit vorhandenem Übungsmaterial bei den Schülerinnen und Schülern gefestigt. Grundlage sind die Lehrpläne und das Lehrwerk „Praxis Sprache„ vom Westermann-Verlag.

Im 8. Jahrgang beträgt die wöchentliche Stundenzahl des Deutsch-Regelunterrichts 4 statt 3 Stunden, da durch Betriebspraktikum und Klassenfahrt zu wenig Deutschunterricht stattfinden würde.

Rechtschreibschwache Schülerinnen und Schüler erhalten in allen Jahrgangsstufen eine Stunde zusätzlichen Förderunterricht. Die Gruppe sollte nicht mehr als zehn Schülerinnen und Schüler betragen. Der zusätzliche Förderunterricht sollte in der Hand des Deutsch-Fachpersonals liegen. Ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutsch-Fachlehrerin oder Fachlehrer und dem Unterrichtenden des Förderunterrichts notwendig.

Der Besuch des Förderunterrichts ist für förderbedürftige Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Die Eltern werden über die zusätzliche Stunde schriftlich benachrichtigt.

Schülerinnen und Schüler, die mehr als dreimal dem Unterricht unentschuldigt fernbleiben und bei denen auch eine Rücksprache mit den Eltern keine Besserung bewirkt, werden vom Förderunterricht ausgeschlossen.

Der Einsatz von Smartboards (soweit dies möglich ist) dient zur methodischen Abwechslung, sofern passende Lernprogramme mit individuellen Förderaufgaben zur Verfügung stehen.

Zur Feststellung des Förderbedarfs

Kriterien, die zur Aufnahme in den Förderunterricht führen, sind zunächst die Deutschnote der Grundschule, eigene Erhebungen im Unterricht sowie das standardisierte Verfahren des Diagnostischen Rechtschreibtests vom Beltz-Verlag.

Die Deutsch-Vergleichsarbeit im 6. Jahrgang sollte ein Diktat sein, dessen Ergebnisse Rückschlüsse auf die Lernfortschritte der Schüler zulassen, aber auch Grundlage für weitere spezifische Fördermaßnahmen bei einzelnen Schülern sind.

Zur Durchführung des Förderunterrichts in den Jahrgangsstufen 5-8

Im Förderunterricht selbst entfällt der Leistungsdruck durch Notengebung. Die Deutsch-Fachlehrerin/der Deutsch-Fachlehrer legt – angelehnt an den Regelunterricht - den Rahmen für zu übende Schwerpunkte fest. Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler angelernt, ihre individuellen Schwächen und Fehlleistungen zu erkennen und daran verbessernd zu arbeiten.

Aufgrund der festgestellten individuellen Defizite stellt der Fachlehrer für einen ausgewählten Kreis von Schülerinnen und Schülern Übungen und Arbeitsblätter zusammen, die jede Schülerin und jeder Schüler im individuellen Lerntempo bearbeitet.

In einem Lernbogen werden die Defizite festgehalten und mit der Schülerin/dem Schüler festgelegt, welche Schwierigkeiten er/sie in welchem Zeitraum bearbeitet. Ein Evaluationsbogen hält die Lernfortschritte fest.

Besonders schwache Rechtschreiber bearbeiten zusätzlich zu Hause das Übungsheft „Abschreiben erwünscht„ vom Cornelsen-Verlag. Der Einsatz von computergestützten Methoden sollte in den nächsten Jahren vorangetrieben werden.

In Übungsdiktaten kann das Verhältnis zur individuellen Leistung angegeben werden.

Am Ende der 8. Klasse sollten alle Schülerinnen und Schüler die Grundregeln der Rechtschreibung beherrschen.

Zur Durchführung des Förderunterrichts in den Jahrgangsstufen 9 und 10

Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen lernen im Regelunterricht Texte eigenständig mit Wörterbuch und anderen Hilfsmitteln orthographisch zu überarbeiten. Rechtschreibsichere Schülerinnen und Schüler können hier als Partner fungieren. Alle Schülerinnen und Schüler werden mit Hilfe einer eigenständigen Fehleranalyse angehalten, ihre Defizite in Freiarbeit eigeninitiativ zu beheben. Schülerinnen und Schülern mit immer noch großen Defiziten werden im Förderunterricht entsprechende Übungsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Zusätzliche Angebote und Aktivitäten zur Förderung der Rechtschreibkompetenz

Im Deutschunterricht sollte der Einsatz von computergestützten Analyse- und Fördermethoden erprobt werden. Jeder Fachbereich sollte die Notwendigkeit des richtigen Schreibens durch besondere Aufgabenstellungen hervorheben (z.B. Verfassen von Briefen, Erstellen von Einladungen, von Flyern usw.).

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Ein enger Informationsaustausch vor Einschulung der Fünftklässler oder am Anfang des 5. Schuljahres mit Kolleginnen und Kollegen der vierten Klassen der abgebenden Grundschule über den Stand der Rechtschreibkompetenz wäre sehr sinnvoll. Es ist zu überlegen, ob nicht ausgewählte Fördermethoden und Arbeitsformen der Grundschule in der ersten Zeit auch im Regelunterricht der fünften Klassen Anwendung finden könnten.

Zur Evaluation

Alle zwei Jahre wird das Förderkonzept evaluiert.

2.2.5 Englisch

Der Umgang mit Heterogenität gehört heute zu den zentralen Herausforderungen des Unterrichtens. Hieraus ergibt sich die Forderung nach Differenzierung und individueller Förderung.

Im Englischunterricht sind die kommunikative Kompetenz sowie die Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz und interkuturelle Kompetenz übergeordnete Ziele.

Zu den kommunikativen Kompetenzen zählen die Kompetenzbereiche Sprechen,

Hörverstehen, Leseverstehen, Sprachmittlung und Schreiben.

Ihr Erwerb wird durch die Aneignung und Umsetzung funktionaler, kommunikativer

Fertigkeiten ( Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Orthographie ) erreicht.

Die Ziele des Förderunterrichts sind:Frühzeitiges Diagnostizieren und Beheben von Lerndefiziten

Verbesserung der Lern- und Leistungsmotivation

Die Vermittlung von ErfolgserlebnissenMit folgenden Methoden sollen die angestrebten Ziele erreicht werden:Der Unterrichtsstoff soll „authentic, meaningful und challenging„ sein

Gruppenunterrichtliches Verfahren. Das verläuft von der Partnerarbeit über arbeitsteilige und arbeitsgleiche Aufgaben is hin zu projektorientierten Vorhaben in Kleingruppen

Stationenlernen: Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstgesteuert, unterstützt von einem Laufzettel verschiedene Lernstationen nach und nach ab, alle Lernarten kommen zum Zugeself-assessment: Die Schülerinnen und Schüler lernen sich selbst in ihre Leistungen und Ergebnisse besser einzuschätzen und können so ihr individuelles Lernen besser in die Hand nehmenn

Portfolio: Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihren eigenen LernwegDie Lehrkraft wird zum Förderer der Schülerinund des Schülers und kann in den Förderstunden zu einzelnen Schülerinnen und Schülern einen engeren Kontakt herstellen. Dies hilft ihr/ihm, die o.g. Ziele zu erreichen.

Für die Unterstufe ( Klasse 5 – 6 ), und der Mittelstufe ( Klasse 7 – 8 ) sowie

für die Oberstufe (Klasse 9 – 10) liegt folgendes, curricular aufgebautes Förderkonzept vor.

Das Förderkonzept Englisch ( 5 – 10 )Klasse 5Klasse 6DiagnosetestDiagnosetest (VERRA)



VergleichsarbeitVokabeltraining:Wie lerne ich Vokabeln ?

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines GrammatikordnersRevision der Themen im VorjahrGrammatik und Methoden für die jeweiligenSprachkompetenzen.

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines Grammatikordnersam Ende jeder Lektion:

bereits erarbeitete und vorhandene differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke Schüler/Innen helfen leistungsschwachen Schüler/Innen.

Portfolioarbeit:

Schüler/Innen dokumentieren ihren eigenen Lernweg und Lernergebnis.am Ende jeder Lektion:

bereits erarbeitete und vorhandene differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke Schüler/Innen helfen leistungsschwachen Schüler/Innen.

Portfolioarbeit:

Schüler/Innen dokumentieren ihren eigenen Lernweg und Lernergebnis.Individuelle Lernberatung:

Beratungsgespräche mit Lernverträgen Individuelle Lernberatung:

Beratungsgespräche mit Lernverträgen







EnglischKlasse 7Klasse 8











Revision der Themen im Vorjahr


Grammatik und Methoden für die jeweiligen Sprachkompetenzen.

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines GrammatikordnersDiagnosetest (VERRA)VergleichsarbeitRevision der Themen im VorjahrGrammatik und Methoden für die jeweiligen Sprachkompetenzen.

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines Grammatikordnersam Ende jeder Lektion:

differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke Schüler/Innen helfen leistungsschwachen Schüler/Innen.

Portfolioarbeit:

Schüler/Innen dokumentieren ihren eigenen Lernweg und Lernergebnis.am Ende jeder Lektion:

differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke Schüler/Innen helfen leistungsschwachen Schüler/Innen.

Portfolioarbeit:

Schüler/Innen dokumentieren ihren eigenen Lernweg und Lernergebnis.Individuelle Lernberatung:Beratungsgespräche mit Lernverträgen Individuelle Lernberatung:

Beratungsgespräche mit Lernverträgen



























Englisch

Klasse 9Klasse 10Revision der Themen im Vorjahr


Grammatik und Methoden für die jeweiligen Sprachkompetenzen.

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines GrammatikordnersRevision der Themen im Vorjahr

Grammatik und Methoden für die jeweiligen Sprachkompetenzen.

Führen eines Vokabelhefts

Führen eines Grammatikordnersam Ende jeder Lektion:

differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke Schüler/Innen helfen leistungsschwachen Schüler/Innen.

Portfolioarbeit:

Schüler/Innen dokumentieren ihren eigenen Lernweg und Lernergebnis.am Ende jeder Lektion:

differenzierte Materialien zur Vertiefung von:

reading, listening, writing, mediation, vocabulary, grammarleistungsstarke SchülerInnen und Schüler helfen leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern.



Individuelle Lernberatung:

Beratungsgespräche mit Lernverträgen Individuelle Lernberatung:

Beratungsgespräche mit Lernverträgen Projekttag: „ big cities „

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Einzelthemen und präsentieren ihre Ergebnisse den 8. Klassen.



Vorbereitung auf die

zentrale AbschlussprüfungHertie – Stiftung: Studentinnen und Studenten bieten einen zusätzlichen Kurs an zur Vorbereitung auf die zentrale Abschlussprüfung.



2.2.6 Mathematik

Dem Fach Mathematik kommt auch im Realschulbereich eine übergeordnete Bedeutung zu. Mathematik ist nicht nur ein wichtiges, prüfungsrelevantes Hauptfach, sondern im Mathematikunterricht werden Grundlagen des logischen Denkens, Techniken des planmäßigen Lösens von Problemstellungen und Arbeitstugenden, wie z.B. Disziplin, Geduld und Ausdauer, vermittelt, die auch für den Unterricht in den anderen Fächern sehr wichtig sind.

Die Fachschaft Mathematik der Falkrealschule beobachtet, analysiert und evaluiert in regelmäßigen Zeitabständen die vorbereitenden, durchführenden und auswertenden Aktivitäten des Mathematikunterrichts. Das Ziel dieser Aktivitäten besteht im Wesentlichen darin, den Schülerinnen und Schülern einen methodisch und didaktisch hochwertigen Unterricht anzubieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen sicheren Umgang mit den mathematischen Begriffen, Gesetzen und Lösungswegen erlernen und dabei möglichst aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt werden.

Das von der Fachschaft Mathematik entwickelte Förderkonzept soll dazu dienen, die Qualität des Mathematikunterrichts zu bestimmen („Qualitätsstandards„), zu erfassen („Leistungsfeststellung„) und zu verbessern („Leistungsförderung„). Die Fördergrundsätze, die Schwerpunkte der fachlichen Förderung, die Instrumente der Leistungsfeststellung, die Instrumente der Leistungsförderung und die Elemente der Evaluation sind in der Konzeption sehr ausführlich dargestellt. Insofern ist das Förderkonzept ein wichtiger Leitfaden für alle Lehrer, die an der Falkschule aktuell oder auch zukünftig im Fach Mathematik Unterricht erteilen.

An der Falkrealschule werden überwiegend Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet. Die vorhandenen sprachlichen Mängel haben Auswirkungen auch auf den Lernprozess im Fach Mathematik. Sind z.B. die Aufgabenstellungen zu „textlastig„, werden sie von Schülerinnen und Schülern mit defizitären Deutschkenntnissen erst gar nicht verstanden und damit auch mathematisch nicht gelöst. Diese spezifische Ausgangssituation wird (auch) im Förderkonzept Mathematik entsprechend berücksichtigt.

Zur Durchführung eines pädagogisch und fachlich erfolgreichen Unterrichts bedarf es nicht nur einer guten Konzeption, sondern auch bestimmter materieller Bedingungen, damit diese Konzeption umgesetzt werden kann. Zur stärkeren Förderung von besonders rechenschwachen Schülerinnen und Schülern ist z.B. die Einrichtung von Mathematik-Stützkursen erforderlich. Das regelmäßige Angebot von Stützkursen, wie im Förderkonzept vorgesehen, scheiterte bisher am Nichtvorhandensein ausreichender finanzieller Mittel. Die für den Mathematikunterricht sehr wichtigen Maßnahmen der Binnendifferenzierung erfordern ein ausreichendes Raumangebot. Die sehr beengten Verhältnisse in den Klassenräumen und die räumliche Enge der Schule insgesamt lassen Maßnahmen der Binnendifferenzierung nur sehr begrenzt zu.

Ausgangslage

In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 sind bei vielen Schülern die Leistungen im Fach Mathematik defizitär, so dass, je nach Ausgangslage, die Versetzung, der Schulabschluss oder die Aufnahme in eine weiterführende Schule gefährdet sind. Die leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler bedürfen einer besonderen individuellen Förderung innerhalb und außerhalb des normalen Mathematikunterrichts, damit sie nicht vorzeitig resignieren und mehr oder weniger stabil den (wachsenden) schulischen Anforderungen –hier besonders im Fach Mathematik- gewachsen sind.

Die Defizite, die bei den leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht zu beobachten und festzustellen sind, beziehen sich auf unterschiedliche Bereiche:Mangelnde Motivation, z.B. ausgelöst und stabilisiert durch das dauerhafte Ausbleiben individueller Erfolgserlebnisse im Mathematikunterricht

„Geringes„ Lerntempo und „langsame„ Auffassungsgabe bei der Erlernung mathematischer Zusammenhänge, so dass keine oder nur eine geringe Chance besteht, dem Unterricht im Klassenverband angemessen zu folgen

Mangelhaft ausgebildete Abstraktionsfähigkeiten zur Erfassung von Mengen, Zahlensystemen, mathematischen Gesetzen und Regeln, Grundrechenarten, strukturierten Lösungswegen, mathematisch zu lösenden Sachaufgaben u.v.m.

Mangelhaft ausgebildete methodische Fähigkeiten, wie z.B. die systematische „Entschlüsselung„ von Textaufgaben, die Strukturierung von vorteilhaften Rechenwegen, der zweckmäßige Umgang mit Formeln und mathematischen Begriffen, das „saubere„ Zeichnen von Flächen und Körpern u.v.m.

Fachliche Defizite in mathematischen Elementarbereichen: Grundrechenarten, Zahlensysteme, Termumformungen, Prozentrechnung, Bruch- und Dezimalbruchrechnung, proportionale und antiproportionale Zuordnungen u.v.m.

Mangelhafte Beherrschung der bisher gelernten und trainierten spezifischen Stoffgebiete, wie z.B. Lösung einfacher Gleichungen, Berechnung von Flächen und Volumina, Konstruktion geometrischer Figuren u.v.m.Die einzelnen Klassen mit einer Klassengröße von 25 bis 30 Schülern sind im Regelfall sehr heterogen zusammengesetzt, d.h. neben den mathematisch leistungsschwachen Schülern gibt es auch eine Vielzahl von mathematisch sehr leistungsstarken Schülerinnen und Schülern. Die Förderung im Fach Mathematik darf sich deshalb nicht allein auf die Unterstützung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler beziehen; sie muss sich auch darauf konzentrieren, den leistungsstarken Schülern innerhalb und außerhalb des Unterrichts zusätzliche Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

zur Verfügung zu stellen. Es ist sicherlich wichtig, dass die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht mit Nachdruck dazu angehalten werden, ihren schwächeren Mitschülerinnen und Schülern zu helfen; es muss jedoch auch dafür gesorgt werden, dass die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler mit zusätzlichen Leistungsanreizen und Leistungsanforderungen konfrontiert werden, damit ihr vorhandenes Potenzial nicht verkümmert, sondern sich weiter entwickelt. Der Wahlpflichtunterricht Mathematik, der in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 mit 3 Wochenstunden angeboten wird, bietet dafür gute Möglichkeiten.

Das Förderkonzept Mathematik besteht aus zwei Basisbereichen, der Leistungsfeststellung und der Leistungsförderung. Bei der Leistungsfeststellung, die sich aus unterschiedlichen Einzelelementen zusammensetzt, geht es im wesentlichen darum, die vorhandenen Defizite und die vorhandenen Stärken möglichst differenziert zu erfassen, um eine passgenaue Auswahl der vorhandenen Förderelemente treffen zu können. Die Leistungsförderung setzt sich aus einer Vielzahl von einzelnen Elementen innerhalb und außerhalb des normalen Unterrichts zusammen. Die einzelnen Elemente ergänzen sich wechselseitig und gewährleisten nur in ihrer Gesamtheit den Erfolg der individuellen Förderung.

Zielsetzungen

Zentrales Anliegen des Förderkonzepts ist die Verbesserung der schulischen Leistungen im Fach Mathematik; es geht dabei um die Verhinderung von Nichtversetzungen, die Erlangung eines guten Realschulabschlusses und die Schaffung von Voraussetzungen zum Übergang auf eine weiterführende Schule. Die schulischen Leistungen sind nicht nur vom fachlichen Verständnis, sondern auch von den sozialen und den methodischen Kompetenzen der Schülerin und des Schülers abhängig. Fachliche, methodische und soziale Kompetenz müssen innerhalb und außerhalb des normalen Unterrichts gleichermaßen gefördert werden.

Mit dem Förderkonzept werden im wesentlichen folgende Ziele verfolgt:Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler

Förderung der vorhandenen Stärken (und nicht: ständige Konfrontation mit den vorhandenen Schwächen)

Förderung der methodischen Kompetenz

Förderung der sozialen Kompetenz

Förderung der fachlichen KompetenzZielgruppen

An der Falkschule werden - bis auf wenige Ausnahmen – Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet. Im Durchschnitt verfügen diese Schülerinnen und Schüler über einen relativ begrenzten Wortschatz, da sie im häuslichen Bereich vorwiegend in ihrer Muttersprache kommunizieren und auch Medien in ihrer Muttersprache bevorzugen. Dies hat zur Folge, dass die Schülerinnen und Schüler besondere Schwierigkeiten haben, die sprachliche Seite des Mathematikunterrichts zu bewältigen: Für sie ist es nicht leicht, mathematische Grundbegriffe und Zusammenhänge zu erfassen und zu reproduzieren; sie haben Probleme, die mathematische Sprache ihres Fachlehrers zu verstehen; sie tun sich schwer bei der „Entschlüsselung„ von Textaufgaben. Auf die sprachlichen Probleme bei der Bewältigung der mathematischen Anforderungen muss im Rahmen von Unterricht und Förderunterricht besondere Rücksicht genommen werden. Die Form des Förderunterrichts in kleineren Gruppen bietet eine besonders gute Möglichkeit, die kommunikativen Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu „bearbeiten„.

Das Förderkonzept im Fach Mathematik bezieht sich auf Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass sich die Förderung sowohl auf Schülerinnen und Schüler mit besonderen mathematischen Schwächen als auch auf Schülerinnen und Schüler mit besonderen mathematischen Stärken bezieht. Durch besondere Fördermaßnahmen der äußeren und der inneren Differenzierung
soll erreicht werden, dass die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler nicht demotiviert und in ihrer Leistungsentwicklung eingeschränkt werden.

Fördergrundsätze

Das Förderkonzept Mathematik basiert auf verschiedenen Grundsätzen, die für jede Fördersequenz gelten:Es geht darum, die vorhandenen Stärken der Schülerinnen und Schüler zu entdecken und zu fördern – und nicht darum, den Schülerinnen und Schülern ihre vorhandenen Schwächen (andauernd) vorzuhalten bzw. zum Vorwurf zu machen.

Die Förderung der schwächeren Schülerinnen und Schüler ist kein Selbstzweck, sondern dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler in Zukunft die durchschnittlichen Leistungsanforderungen im Fach Mathematik erfüllen können. Das Abverlangen von verbesserten Leistungen ist damit integraler Bestandteil aller Fördermaßnahmen.

Wichtig ist, dass im Rahmen der leistungsbezogenen Förderung alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Fachlehrerinnen und Fachlehrer, Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und Eltern – eng zusammenarbeiten. Nur durch die aktive Einbeziehung aller am Förderprozess mittelbar oder unmittelbar Beteiligten kann dieser erfolgreich sein.Schwerpunkte der fachlichen Förderung

Die Förderung im Fach Mathematik umfasst, wie bereits ausgeführt, die soziale, die methodische und die fachliche Kompetenz. Auffallend ist, dass die im Fach Mathematik schwachen Schüler sich nicht nur durch Mängel in Bezug auf die aktuellen Stoffgebiete bemerkbar machen, sondern dass bei ihnen auch – und dies im besonderen Maße- äußerst schwerwiegende Defizite im Bereich des mathematischen Elementarwissens und -könnens vorliegen. Da sie z.B. die Grundrechenarten nicht beherrschen, mit der Bruch- und Dezimalbruchrechnung auf „Kriegsfuß„ stehen, nicht fehlerfrei im Kopf rechnen können und die schriftliche Multiplikation und Division nicht beherrschen, scheitern sie in der Folge mehr oder weniger zwangsläufig an der Lösung fortgeschrittener mathematischer Aufgabenstellungen. Ihnen fehlt offenbar das mathematische „Rüstzeug„. Die Bildung von mathematischen Grundlagen muss von daher ein ganz wesentlicher Schwerpunkt bei der Förderung leistungsschwacher Schüler sein.

Die besondere Förderung im Fach Mathematik konzentriert sich – in Abhängigkeit von der jeweiligen Jahrgangsstufe- im Wesentlichen auf folgende Inhalte und Stoffgebiete:Methodische Kompetenz: Strukturierung von Lösungswegen, räumliches Vorstellungsvermögen, Anfertigung von Planskizzen, Erfassen von Textaufgaben, Erlernen mathematischer Fachbegriffe u.v.m.

Mathematische Grundlagen: Zahlensysteme, Grundrechenarten, Schriftliche Multiplikation und Division, Bruch- und Dezimalbruchrechnung, Prozentrechnung, Termumformungen, Proportionale und antiproportionale Zuordnungen, Zeichnung und Konstruktion geometrischer Flächen und Körper u.v.m.

Aktueller Schulstoff: in Abhängigkeit von der jeweiligen Jahrgangsstufe
Instrumente der Leistungsfeststellung

Es stehen jahrgangsübergreifende und jahrgangsspezifische Instrumente der Leistungsfeststellung zur Verfügung, die sowohl in ihrer Spezifik als auch in ihrer Gesamtheit eine zuverlässige Diagnose des vorhandenen Leistungspotenzials und der vorhandenen Defizite gewährleisten. Der Fachlehrer trägt die Ergebnisse der verschiedenen Leistungsfeststellungen zusammen und entwickelt auf dieser Basis bei besonders problematischen Schülern individuelle Förderpläne. Mit den Förderplänen werden die besonderen Förderschwerpunkte strukturiert und die spezifischen Fördermaßnahmen festgelegt.

Bei der Leistungsfeststellung kommt dem Einstufungstest zu Beginn von Klasse 5 ein besonderer Stellenwert zu. Viele Kinder verfügen nach Beendigung der Grundschule nicht über das für den Besuch der Realschule notwendige mathematische „Rüstzeug„. Eine rechtzeitige systematische Erhebung der vorhandenen resp. nicht vorhandenen mathematischen Fähigkeiten ist die Voraussetzung dafür, dass rechtzeitig mit besonderen Fördermaßnahmen gegengesteuert werden kann.

Folgende Instrumente der Leistungsfeststellung kommen jahrgangsübergreifend und jahrgangsspezifisch zum Einsatz:

Jahrgangsstufe 5 bis 10Beobachtungen im Unterricht

Kontrolle der Hausarbeiten

Klassenarbeiten

Tests zur Leistungsfeststellung in abgeschlossenen TeilbereichenJahrgangsstufe 5Einstufungstest/Lernstandserhebung (mathematisches Qualifikationsprofil)

Jahrgangsstufe 6Vergleichsarbeit (schulintern)Jahrgangsstufe 7Schulinterner MathematikwettbewerbJahrgangsstufe 8Mathematikwettbewerb (hessenweit)Jahrgangsstufe 10Abschlussarbeit (hessenweit)Instrumente der Leistungsförderung (innere/äußere Differenzierung)

Folgende Instrumente der Leistungsförderung stehen den verschiedenen Jahrgangsstufen bereits zur Verfügung bzw. sollen zusätzlich eingerichtet werden:

Jahrgangsstufe 5 bis 10

Binnendifferenzierung im „normalen„ Unterricht (Zusatzmaterial für leistungsschwache und leistungsstarke r Schülerinnen und Schüler , Einsatz von individuell handhabbaren PC-Lernprogrammen)„Starke„ Schülerinnen und Schüler („Lotsen„) helfen „schwachen„ Schülerinnen und Schülern

Stützkurs Mathematik für besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (1 Wochenstunde)Ausleihen von zusätzlichem Mathematik-Übungsmaterial aus der SchülerbibliothekIndividuelle Förderplanarbeit bei besonders leistungsschwachen Schülerinnen und Schülernn, deren Versetzung gefährdet istJahrgangstufe 5 bis 8

Hausaufgabenbetreuung für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler.

Jahrgangsstufe 8 bis 10Wahlpflichtunterricht Mathematik für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (3 Wochenstunden).Jahrgangsstufe 9 und 10Mathematik – Nachhilfeunterricht in Kleingruppen (bis zu 6 Personen) für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (bisher finanziert durch die Hertie-Stiftung).Evaluation des Förderkonzepts

Verantwortlich für die Evaluation des Förderkonzepts ist der Fachbereich Mathematik. Pro Schulhalbjahr werden im Rahmen der Fachkonferenz die Ergebnisse und Erfahrungen bei der Umsetzung des Förderkonzepts zusammengetragen, systematisiert und bewertet. Im Bedarfsfall muss die Konzeption in bestimmten Bereichen ergänzt oder korrigiert werden.

Wichtig für den Evaluationsprozess ist die enge Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Fachbereich, Fachlehrerinnen und Fachlehrern und Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Erörterung schwieriger Situationen bilden eine wichtige Basis für eine praxisnahe Weiterentwicklung des Förderkonzepts.

Materialien

Die differenzierte Förderung im Fach Mathematik ist nur dann möglich, wenn Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen zusätzliches Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung steht. An der Falkschule wird im Mathematikunterricht mit der Schulbuchreihe „Mathematik heute, Realschule Hessen„ (Schroedel Verlag) gearbeitet. Aus didaktischen und methodischen Gründen ist es sinnvoll, mit mathematischem Zusatzmaterial zu arbeiten, das als Ergänzung zur Schulbuchreihe „Mathe heute„ entwickelt wurde. Folgendes Arbeitsmaterial (erschienen im Schroedel Verlag) steht für die äußere und innere Differenzierung des Mathematikunterrichts zusätzlich zur Verfügung:

PC-SelbstlernprogrammeMathematik heute, Mathe Bits, Rechnen mit Brüchen

Mathematik heute, Mathe Bits, Terme und Gleichungen

Mathematik heute, Mathe Bits, Dreisatz, Prozente, ZinsenArbeitshefte und Lösungshefte für den differenzierten FörderunterrichtÜbungen Mathematik , Jahrgangsstufe 5

Übungen Mathematik , Jahrgangsstufe 6

Übungen Mathematik , Jahrgangsstufe 7

Übungen Mathematik , Jahrgangsstufe 8

Übungen Mathematik , Jahrgangsstufe 9

Übungen Mathematik , Jahrgangsstufe 10

Aufgabensammlung zur Übung und Wiederholung, Jahrgangsstufe 5 bis 10Anhang: Instrumente der Leistungsfeststellung und –förderung im Überblick)

Jahrgangsstufe 5 bis 10

Instrumente der Leistungsfeststellung
Beobachtungen im Unterricht

Kontrolle der Hausarbeiten

Klassenarbeiten

Tests zur Leistungsfeststellung in abgeschlossenen TeilbereichenInstrumente der LeistungsförderungBinnendifferenzierung im „normalen„ Unterricht (Zusatzmaterial für leistungsschwache und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, Einsatz von individuell handhabbaren PC-Lernprogrammen)

„Starke„ Schülerinnen und Schüler („Lotsen„) helfen „schwachen„ Schülerinnen und Schülern

Stützkurs Mathematik für besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (1 Wochenstunde)Ausleihen von zusätzlichem Mathematik-Übungsmaterial aus der Schülerbibliothek

Individuelle Förderplanarbeit bei besonders leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern, deren Versetzung gefährdet istJahrgangsstufe 5

Instrumente der Leistungsfeststellung
Einstufungstest (mathematisches Qualifikationsprofil)Instrumente der Leistungsförderung

Hausaufgabenbetreuung für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler

Jahrgangsstufe 6

Instrumente der Leistungsfeststellung
Vergleichsarbeit (schulintern)Instrumente der Leistungsförderung

Hausaufgabenbetreuung für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler

Jahrgangsstufe 7

Instrumente der Leistungsfeststellung
Schulinterner MathematikwettbewerbInstrumente der Leistungsförderung

Hausaufgabenbetreuung für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler

Jahrgangsstufe 8

Instrumente der Leistungsfeststellung
Mathematikwettbewerb (hessenweit)Instrumente der Leistungsförderung

Hausaufgabenbetreuung für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler .

Wahlpflichtunterricht Mathematik für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (3 Wochenstunden).

Jahrgangsstufe 9

Instrumente der Leistungsförderung

Wahlpflichtunterricht Mathematik für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (3 Wochenstunden)Mathematik – Nachhilfeunterricht in Kleingruppen (bis zu 6 Personen) für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (bisher finanziert durch die Hertie-Stiftung).

Jahrgangsstufe 10

Instrumente der Leistungsfeststellung
Abschlussarbeit (hessenweit)Instrumente der Leistungsförderung

Wahlpflichtunterricht Mathematik für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (3 Wochenstunden)

Mathematik – Nachhilfeunterricht in Kleingruppen (bis zu 6 Personen) für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler (bisher finanziert durch die Hertie-Stiftung).

2.2.7 DaZ-Förderkonzept

Voraussetzungen an unserer Schule

Die Falk-Realschule ist eine zwei-/dreizügige Realschule im Gallus, dem Stadtteil mit der höchsten Migrationsquote in Frankfurt. Sie umfasst 14 Klassen mit insgesamt um die 380 Schülerinnen und Schüler. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund ist in den letzten Jahren auf weit über 90 % angewachsen.

Es ist festzustellen, dass, obwohl häufig sowohl die Elterngeneration, als auch die Schülerinnen und Schüler in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, die Sprachkompetenz, die Lese- und Rechtschreibkompetenz, sowie mathematisch/naturwissenschaftliche Fähigkeiten und Problemlösungsstrategien häufig am Sprachverständnis scheitern. Auch das Sprachvermögen der wenigen originär deutschen Schüler ist mehrheitlich förderungsbedürftig.

Folgerichtig müssen deshalb ab dem 5. Schuljahr in Kleingruppen fehlende Kompetenzen gefördert werden, um einen guten Realschulabschluss und damit einen Zugang zu qualifizierten Ausbildungsplätzen und weiterführenden Schulen zu ermöglichen.

Der Mathematikwettbewerb und die Abschlussprüfungen Mathematik haben gezeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Fach deutlich schlechter abschneiden als in Deutsch oder Englisch. Untersuchungen und Nachfragen ergaben, dass häufig nicht die fehlende Rechenkompetenz den Ausschlag gab, sondern es den Schülerinnen und Schülern aufgrund der fehlenden Lesekompetenz und der Zunahme von Textaufgaben im Unterrichtsstoff nicht möglich war, das mathematische Problem zu verstehen und zu formulieren und daraus folgend Lösungsstrategien zu entwickeln.

In den Klassen 7 bis 10 beschäftigen sich jeweils drei zusätzliche Wahlpflichtkurse, in die Schüler sich einwählen können damit, die geforderten Kompetenzen zu entwickeln.

Das Mathematikförderkonzept der Falkschule führt aus, dass ein entsprechendes Angebot bereits den Schülerinnen und Schülern des 5. und 6. Jahrgangs angeboten werden müsste. Außerdem regen die Mathematiklehrerinnen und Lehrer an, in jeder Klasse, entsprechend dem umgesetzt Deutschförderkurs einen Mathematikförderkurs einzurichten. Diese berechtigte und nachvollziehbare Forderung kann nicht in die Tat werden, da die entsprechenden Stunden nicht zur Verfügung stehen.

Förderkonzept

Sprachlicher Bereich

Seit 20 Jahren wird jeder Klasse auf Beschluss der Gesamtkonferenz eine Förderstunde pro Schuljahr im Fach Deutsch zugewiesen. Laut Beschluss der Fachkonferenz Deutsch soll im Normalfall die Deutschfachkraft diese Stunde übernehmen. Er entscheidet auch darüber, welche Schüler über welchen Zeitraum am Förderunterricht teilnehmen. Die Unterrichtsinhalte beziehen sich auf den Deutschunterricht der jeweiligen Klasse und bereiten mit speziellen Materialien (Rechtschreibheften, Grammatikkärtchen, Aufsatztrainings u.ä.) den Stoff auf.

Die Anzahl der Unterrichtsstunden Deutsch im 8. Schuljahr wurde von 3 Stunden laut Stundentafel auf 4 Stunden erweitert. Alle Gremien der Falkschule sind sich einig, dass weniger Deutschunterricht in einer Brennpunktschule wie der Falkschule untragbar ist. Eigentlich wünschenswert wäre ein fünfstündiger Deutschunterricht bis zum 10. Schuljahr.

Die beiden oben genannten Maßnahmen haben sich in der Vergangenheit bewährt und sollen auch weiterhin Bestand haben.

Im 7. Schuljahr werden in Abstimmung mit dem Leseförderkonzept und dem Bibliothekskonzept der Falkschule verschiedene Lese- und Schreibtrainings angeboten, in die die Schülerinnen und Schüler sich einwählen können. Die Teilnahme an zwei Kursen ist hierbei allerdings verpflichtend.

Die Effektivität der Konzeption im 7. Schuljahr soll im Jahr 2012 evaluiert werden.Arbeitslehreunterricht der fünften und sechsten Schuljahre wird seit zehn Jahren in jeweils zwei Gruppen pro Klasse geteilt. Eine Gruppe erhält Arbeitslehreunterricht, die andere beschäftigt sich, als Fortführung des Projekts Deutsch und PC, mit dem Üben von Recherchen (Vorbereitung Referate/Präsentation) im Internet und dem Schreiben, Lesen und Bearbeiten vielfältiger kleiner Texte aus dem Bereich Arbeitslehre, sowie Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften. Im Halbjahr werden die Gruppen getauscht. Die Schülerinnen und Schüler führen ein Fremdwörterverzeichnis, das von allen Fächern/Fachlehrern und Fachlehrerinnen eschickt wird.

Diese Vorgehensweise hat sich als erfolgreich erwiesen und soll auch weiterhin Anwendung finden.

2.2.8 Methodenkompetenz und Methodentraining

Ziel des Methodentrainings
ist die selbstständige Anwendung von Methodenkenntnissen auf veränderte Problemsituationen und in diesem Sinne die Ausweitung individueller Handlungskompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen zu einem lebenslangen und selbstgesteuerten Lernen befähigt werden. Es muss helfen, die Lermotivation insgesamt zu steigern und ihr Problembewusstsein zu schärfen.

Selbstgesteuertes Lernen bei gleichzeitiger Entwicklung und Sicherung fachlicher Fähigkeiten führt zu einem großen Maß (auch an nachschulischer) Handlungsfähigkeit.

Schülerinnen und Schüler sollenDen Lernstoff längerfristig besser behalten und den eigenen Lernerfolg besser einschätzen können

Im Unterricht zielstrebig arbeiten können

Aus umfangreichen Materialien das Wesentliche daraus entnehmen können

Wichtigen Lernstoff zusammen fassen können, gliedern und gestalten können

Klassenarbeiten gezielt vorbereiten können

Anhand von Stichworten frei reden lernen

Bei Diskussionen auf die Mitschüler und Mitschülerinnen eingehen können

An der Tafel etwas erläutern können

Einem Lehrervortrag auch über längere Zeit folgen können.In aktiven und kooperativen Lernprozessen werden die gelernten Methoden am Stoff umgesetzt, die eine höhere Identifikation und damit eine bessere Konzentration ermöglichen. Diese helfen auch später, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig und ohne fremde Hilfe immer neue Lernprozesse vollziehen können.

Die beiden Bausteine werden in Klasse 5 und 8 in einer Woche am Schuljahresbeginn von der Klassenlehrerin und dem Klassenlehrer durchgeführt. Sie sind für jedermann an der Schule verbindlicher Bestandteil des Curriculums. Die Erarbeitung liegt zeitlich genau im Schuljahr fest. Dadurch wird die Umsetzung der Inhalte institutionalisiert und zur Routine in der schulischen Arbeit. Diese Inhalte werden dann in den Fachunterricht transportiert und auch dort geübt und wiederholt.

Im Verlauf des Schuljahres werden die Bausteine in den Unterricht eingebaut und in neuen Situationen angewandt, um so eine graduelle Habitualisierung bei den Schülern und Schülerinnen zu erreichen. Die Inhalte der einzelnen Bausteine sind austauschbar, und bedürfen, wie alles andere Wissen, auch der Wiederholung, um Nachhaltigkeit zu erzeugen.

Änderungswünsche sind aufzunehmen - so kann eine ständige Optimierung der Bausteine gewährleistet werden.

Methodenkompetenz Klasse 5:

Die Grundstrukturen werden von der Klassenlehrerin und dem Klassenlehrer erarbeitetIn der 1. Unterrichtswoche wird freitags ein Projekttag eingerichtet, der das Thema Methodenkompetenz zum Inhalt hat. Die Einstiegsthemen werden festgelegt.(Heftführung, Hausaufgabenerledigung, Arbeitsplatz, Checkliste etc.)Am Ende der 2. Woche wird es noch einmal einen Projekttag geben.

Weitere notwendige Stunden zur Aufarbeitung können nach Belieben erfolgen und werden, wenn im Block erteilt, mit der SL abgesprochen.

Auf einer Klassenkonferenz zu Beginn des 5. Jahrgangs können die Absprachen getroffen werden.

Im gesamten Unterricht, auch im Unterricht der Fachlehrer/innen werden die Themen systematisch eingepflegt und nachhaltig angewendet.Methodenkompetenz Klasse 8:Am Anfang des Schuljahres findet ein Projekttag statt, der vom Deutschlehrer und der Deutschlehrerin durchgeführt wird, weil hier dem Methodentraining viele Deutschthemen zugrunde liegen (Eingangsthemen werden festgelegt).

Die Restthemen bestreitet der Klassenlehrer und die Klassenlehrerin, dazu soll 1 Std/Woche verwendet werden.

Dazu können auch Doppelstunden genommen werden, die bei der Notwendigkeit einer Vertretungsregelung mit der SL abgesprochen werden. Methodenkompetenz Präsentation Klasse 9: Methodenkompetenz und –training

Die Präsentation

Präsentationen spielen eine immer größere Rolle in der Arbeitswelt.

Was immer man „verkaufen„ will, ein Produkt, eine Idee, oder die Gehaltsforderung, entscheidend sind nicht allein die Argumente, sondern wie diese präsentiert werden.

Es kommt darauf an in der Schule zu lernen, wie man die Vorteile seines Themas präsentiert und den eigenen Standpunkt gegenüber anderen vertritt.

Dabei spielt die klare und präzise Formulierung der Argumente eine wichtige Rolle.

Die Schüler und Schülerinnen lernen, ein gewisses Maß an Bewusstsein für die Körpersprache zu entwickeln.

Der Erfolg stellt sich nicht über Nacht ein: Deswegen gilt es, die Präsentations-techniken zu einem unverzichtbaren Teil der Unterrichtsmethoden zu machen.

Der Medieneinsatz ist für die meisten Themen unerlässlich. Die Schüler und Schülerinnen lernen, wie man mit Medien die Inhalte am vorteilhaftesten unterstützt.

In diesem Prozess lernen die Schülerinnen und Schüler sich stetig zu verbessern und die Kritik der Klassenkameraden, die die Präsentation beurteilen, zu akzeptieren und einzuarbeiten.

Die möglichst objektive und nicht geschönte Beurteilung des Vorgetragenen wird in diesem Prozess zu einer soliden Grundlage zur Einschätzung und Qualitätsbeurteilung von Vorträgen und Themen.Nach Ostern finden 2 Projekttage statt, die die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer durchführt und mit der SL abgesprochen werden.

Jede Schülerin und jeder Schüler erstellt nach dieser Einführung eine Präsentation in Einzelarbeit, die anhand der erarbeiteten Kriterien bewertet wird.Im Klassenzimmer hängt der Klassenlehrer oder eine Liste aus, wo sich jeder Schüler und jede Schülerin mit Fach und Thema einträgt. Das heißt, dass in jedem Fach nach der Einführung eine Präsentationsphase folgt.

Alle unterrichtenden Kollegen greifen in ihren Fächern die Strukturpunkte auf und üben diese entlang ihren fachwissenschaftlichen Inhalten.

2.2.9 Außerschulische Lernorte

„Unsere Schule ist für uns nicht nur ein Raum zum Lernen und der Raum zum Lernen ist für uns nicht nur unsere Schule„.

Deshalb geht es darum, die Schule als einen authentischen Lebens- und Erfahrungsraum zu gestalten, in dem Kreativität, Phantasie, solidarisches und gleichberechtigtes Mit- und N0ebeneinander gefordert und gefördert werden.

Gerade die Welt außerhalb der Schule hilft uns, Unterrichtsthemen zu veranschaulichen und zu vertiefen.

Wissen soll nicht losgelöst von der Lebensrealität sondern alltagsorientiert, ganzheitlich erlernt werden. Das bedeutet, dass die Schule sich öffnet und aktiv mit verschiedenen außerschulischen Partnern zusammenarbeitet.

Bezogen auf das Individuum werden Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, eigenes Rollenverständnis, Durchhaltevermögen, Abbau der Angst vor Fremdem, Freude an der geleisteten Arbeit und Präsentationssicherheit nachhaltig entwickelt.

Deshalb gibt sich die Falkschule viel Mühe, auf die außerschulische Lebenswirklichkeit ihrer Schülerinnen und Schüler einzugehen. Sie öffnete sich bereits dem Vereins- Kultur- und Gemeindeleben im Stadtteil aber auch den verschiedensten Institutionen in der ganzen Stadt Frankfurt.

Die Erziehung zur Gemeinschaft wird durch gemeinsame Ausflüge, Erkundungen, Projekte, Teilnahme an kreativen Workshops, Museumsbesuche, und durch den Besuch von Sportstätten gestärkt.

Bei Schülerwanderfahrten lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst die nähere Umgebung kennen, um danach Fahrten innerhalb Deutschlands zu unternehmen. Im 10. Schuljahr werden kulturell interessante Ziele im Ausland mit in das Programm aufgenommen.

So werden im 5., 7. und 10. Jahrgang 1-wöchige Klassenfahrten durchgeführt.

Die Berufs- und Arbeitswelt wird in die Schule hineingeholt, sie bezieht außerschulische Experten in ihr Unterrichtsangebot mit ein.

In zwei Betriebspraktika (3 Wochen) im 8. und 9. Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler einen Betrieb von innen kennen und erfahren die Betriebsabläufe.

Diese Öffnung der Schule geschieht, indem sie Veranstaltungen an die Schule holt

Einrichtungen besucht

Fachleute an die Schule einlädt

Mit Ämtern, Institutionen, Firmen, Kulturinitiativen, Ausbildungsstätten und Vereinen kooperiert

Fahrten unternimmt





AUSSERSCHULISCHE LERNORTE/INSTITUTIONEN

Status quo

Mit wem wünschen wir Kooperation?Welche Angebote wünschen wir?SchwimmbäderEinrichtungen der ComputerbrancheAbschlussgottesdienste/AdventsandachtFuld Stiftung Technik-LernorteVermittlung von schwachen SS in HandwerksberufeKläranlageProvadis/HoechstVorleseaktionenZoo-PalmengartenGrüngürtel AGSportangeboteBundeswehr/JugendoffiziereMatthäus-Gemeinde/MittagstischInfos über Hilfenetze Gallus/soziale StadtHeizkraftwerkStadtteilinstitutionen/VereineAngebote für Eltern und KinderBerufsbildungsmesseKinderuniversitätAngebote Familienbereich:Haushalt;Kindererziehung,etcKrankenkassenKirchengemeinden/GotteshäuserKostengünstige MuseumsführungenAgentur für ArbeitÖrtliche HandwerksbetriebeBegegnungen mit Schriftstellern und Künstlern/KunstprojekteTheater- Städt. Bühnen, Gallus-TheaterKindergärten/AltenheimeHausaufgabenbetreuung für 7-9TheaterprojekteWildniscamps/KlettergärtenTanzangebote BetriebspraktikaBerufskundliche AngebotePro FamiliaEltern als ExpertenAngebote für soziales LernenAnne-Frank-HausTechnische AngeboteMehrgenerationenhausFrankfurtspezifische AngeboteFalkenheimMuseen (Senckenberg, Institut für Stadtgeschichte, Kindermuseum, MMK; etc.BuchmesseHaus GallusMedienwerkstattLeseeuleStadtteilbibliothekFahrt nach StraßburgFTGBesuch des LandtagsMusikmesseLernbauernhofJugendkonzerteCarolus BuchandlungLesepatenJugendkoordinator der PolizeiLion´s ClubFlughafenExperimintaKlassenzimmer im KinosaalKinderfilmwocheRadtouren für SuS im GrüngürtelStadtwaldhausOpel AG RüsselsheimEissporthallePaulskircheSaalburgHessenparkHeizkraftwerk Nordwestadt/Kraftwerk StaudingerExploraJugendbegegnungsstätte Anne FrankKlassenfahrten



2.3 Bibliothekskonzept

(Die erweiterte Version liegt der Schule vor).

Vorwort
„Die Schulbibliothek stellt Informationen und Ideen zur Verfügung, die grundlegend für ein erfolgreiches Arbeiten in der heutigen informations- und wissensbasierten Gesellschaft sind. Die Schulbibliothek vermittelt den Schülern die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen, entwickelt ihre Phantasie und befähigt sie so zu einem Leben als verantwortungsbewusste Bürger.„
(Aus dem Schulbibliotheksmanifest der UNESCO im Jahr 2001)


Die Bibliothek der Falkschule als Zentrum von Information und Kommunikation
Die Schulbibliothek als Lese- und Informationszentrum
In Schulbibliotheken findet sich heutzutage eine Aufrüstung des Buchbestandes durch audiovisuelle Medien, so dass der Begriff „Lesen im Medienverbund„ zunehmend Bedeutung erhält. In diesem Sinne können durch die Nutzung der Schulbibliothek alle Schülerinnen und Schüler, also auch die, die zu Hause nicht die entsprechende Anregung und Förderung erfahren, zum forschenden Lernen und zum Erfahren von Lesegenuss angeregt werden. Dabei kann zusätzlich zum Kernunterricht im üblichen Sinne die Schulbibliothek als Informationsfundus je nach Bedarf zu Rate gezogen werden: Aus dem Unterricht heraus kann man kleinere Aufträge erteilen, die in der Bibliothek zu erledigen sind. So ist es möglich, dass die SchülerInnen im Unterricht auftretende Fragen durch die Benutzung von Handbüchern, Nachschlagewerken und anderen Informationsquellen selbst klären bzw. ein vorgegebenes oder selbst ausgewähltes Thema von der Idee bis zur Präsentation erarbeiten.

Die Schulbibliothek als Fachraum
Verschiedentlich wurde die Bibliothek der Falkschule bereits als Ort es Unterrichts – hauptsächlich von Kleingruppen – genutzt. So erscheint die Bibliothek als weiterer Funktions- und Unterrichtsraum, in dem besonders Aufgaben der Recherche/Referatsvorbereitung zu bestimmten Themen – auch im Rahmen von Gruppenarbeit - realisiert werden können. Die SchülerInnen üben das systematische Erschließen des Bestandes mit den bibliothekarischen, heute meist EDV-unterstützten Suchmethoden (Autoren-, Stichwort-, Schlagwortkatalog). Sinnvoll ist dabei die Einführung in OPAC: www.stadtbuecherei.frankfurt.de/sbaopac. Sie üben auch das zielgerichtete Vorgehen bei der Online-Recherche. Sie lernen die gewichtete und rationale Auswahl, das Exzerpieren, das Markieren von Textstellen und das sinnvolle Ausdrucken von Informationen.

Diese Art der unterrichtlichen Nutzung einer Schulbibliothek ist in allen Fächern anzustreben. Sie liegt besonders bei Fragestellungen nahe, die die Möglichkeiten des Lehrbuchs übersteigen.
Die Räumlichkeiten bieten aber auch einen angemessenen Rahmen für Vorträge und Präsentationen.

In diesem Zusammenhang ist die Errichtung eines „Handapparats Präsentationen„ wünschenswert, dessen sich Schülerinnen und Schüler bedienen könnten, die die 9./10. Klasse besuchen und Ausarbeitungen dieser Art bald vorlegen müssen.

Die Schulbibliothek als schulinternes Kommunikationszentrum
Die Beschäftigung mit Kinder- und Jugendliteratur kann und sollte auch über den unterrichtlichen Rahmen hinausweisen. Hierzu müssen „Besondere Aktivitäten in der Schulbibliothek„ durchgeführt werden. Vorschläge dazu siehe unter dieser Überschrift. Außerdem kann die Schulbibliothek dem Bedürfnis nach außerunterrichtlicher Begegnung Rechnung tragen. Dazu gehört auch die Gelegenheit, mit den Mitschülerinnen und Mitschülern die Hausaufgaben zu besprechen oder gemeinsam zu erledigen sowie das Öffnen der Räumlichkeiten für verschiedene Gesprächssituationen (Beratungen, Lehrer-, Eltern-Lehrer- und Supervisionstreffen).


Besondere Aktivitäten in der Schulbibliothek
Autorenlesungen, Begegnungen mit „Büchermachern„
Die Erfahrung zeigt, dass die persönliche Begegnung mit einer Autorin/einem Autor auf Kinder und Jugendliche einen nachhaltigen Eindruck macht und große Neugier an deren Büchern weckt. Sie können nachfragen, persönliche Meinungen äußern oder Hintergründe der Geschichte erfahren. Der Blick hinter die Kulissen kann den Schülerinnen und Schülern einen aufmerksameren Umgang mit den
Büchern selbst vermitteln.
Eine Idee zur Finanzierung: „Wir backen uns einen Autor„: Schülerinnen und Schüler backen Muffins und stecken Spieße mit Zitaten aus einem Werk des Autors hinein. Vom Verkauf des Gebäcks kann das Autorenhonorar zumindest teilweise bezahlt werden.
Vorlesewettbewerb/Vorleseaktivitäten
Nach dem Prinzip der in den sechsten Klassen stattfindenden Veranstaltung lässt sich eine solche auch in anderen Klassenstufen durchführen. Der Wettbewerb bietet die Gelegenheit, ein Buch gezielt auszuwählen, vorzustellen und durch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer jede Menge neue Bücher zu entdecken. Die jeweiligen Sieger können ihr Buch im Rahmen einer größeren Veranstaltung darbieten.
Mitte November findet jährlich der „Tag des Vorlesens„ statt. Prominente bieten Vorlesestunden in Büchereien an, deren Programm die Falkschule für ihre Bibliothek übernehmen könnte.
Wünschenswert wäre die Einrichtung einer Gruppe lesefreudiger Schülerinnen und Schüler der Falkschule (sog. „Leseratten„ oder „Bücherwürmer„), die sich im Rahmen einer AG, eines WPU-Kurses oder in einem „Leseforum„ regelmäßig zum Schmökern treffen (evtl. unter einem bestimmten Motto, wie z.B. „Abenteuerliches„ oder „Was tut sich in der Fremde?„) und ihre Ergebnisse in dafür gesondert anzusetzenden Vorlesestunden präsentieren. (In manchen Schulen gibt es auch eine feste Vereinbarung, dass z.B. in der 3. Schulstunde eines jeden ersten Montags im Monat eine solche „Sonderstunde„ vereinbart ist.)
Den phantasievollen Möglichkeiten der Buchvorstellung über das Vorlesen und Vortragen hinaus sind hier keine Grenzen gesetzt. Plakate können gestaltet oder DIN-A4-Blätter, die an einer Wäscheleine festgeklammert werden. bzw. Es bietet sich an, die Leseempfehlungen auch in der Homepage der Falkschule zu veröffentlichen.

Vorlesepaten
In ganz Deutschland gibt es ehrenamtliche „Vorlesepaten„, mittlerweile über 9.000 an der Zahl – engagierte Senioren und Vorruheständler, junge Mütter, Studenten und Mitarbeiter von Bibliotheken, die fürs Lesen begeistern wollen. Sie kommen regelmäßig in Kindergärten und andere Einrichtungen und sind besonders wertvoll für Heranwachsende, in deren Familien das Vorlesen keine Rolle (mehr) spielt (in 2/3 aller Familien mit Kindern zwischen null und zehn Jahren) so die „Stiftung Lesen„. Hier ist auch eine Liste der Ansprechpartner zu finden.

Lesepaten von MENTOR
Der Leseförderverein MENOR arbeitet mit ehrenamtlichen Frauen und Männern zusammen, die – teilweise bereits im Ruhestand oder in ihrer Mittagspause als Angestellte – einmal wöchentlich in die Falkschule kommen, um mit einem Kind eine Lesestunde zu veranstalten. Diese kann sehr unterschiedlichen Charakter haben: In jedem Fall sucht sich der Junge/das Mädchen selbst ein Buch aus (aus der Belletristik- oder Sachbuchabteilung), liest daraus vor, erzählt den Inhalt nach, bespricht sich daraus ergebende Fragen und kommt somit für 60 Minuten in den Genuss einer ganz persönlichen – kostenlosen – Förderstunde.
Bücherrallye/Bücherrätsel
Die Fragen müssen selbstverständlich nach dem Bestand der Schulbibliothek der Falkschule entsprechend formuliert werden. Ferner können Schätzaufgaben zu Gewicht und Seitenanzahl von Büchern gestellt werden, oder Kreuzworträtselliebhaberinnen und Kreuzworträtselliebhaber entwickeln ein solches mit Buchtiteln, die ein falsches Wort enthalten (die entsprechenden Bücher müssen dafür ausgelegt werden).
Viel Freude bereitet auch das Titel-Raten: Einbandseiten von Büchern werden ohne die Titel kopiert, das diese von den Schülerinnen und Schülern geraten und aufgeschrieben werden sollen. Anschließend verteilt die Lehrkraft Zettel mit den Buchtiteln, die nun möglichst den richtigen Titelkopien zugeordnet werden sollen. Zu den vorher ausgedachten Titeln lassen sich auch im Kunstunterricht Bucheinbände gestalten.
Ausstellungen/Themenfenster
Zu besonderen Anlässen (z.B. 125. Geburtstag von Franz Kafka im Jahr 2008 oder die Verleihung des Großen Preises der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.v. im November 2008 an Kirsten Boje) könnten in Gruppenarbeit im Rahmen des Deutsch- oder WPU-Unterrichts Ausstellungen oder Themen„fenster„(= -plakate) zu bestimmten Autorinnen und Autoren gestaltet werden. Voraussetzung ist, solche Termine rechtzeitig zu beachten und die entsprechende Literatur sowie die Künstlerbiografien aufzubereiten.

Auch der Welttag des Buches (jedes Jahr am 23. April), zu dem das Büchlein „Ich schenk‘ dir eine Geschichte„ kostenlos abgegeben wird (in Buchhandlungen oder als Klassensatz mit Unterrichtsmaterialien bei der „Stiftung Lesen„ erhältlich), bietet sich für Aktionen an, in denen das Medium Buch eine besondere Würdigung erhält.


Die Bibliothek als Gegenstand des Lernens
Die Bibliothek sollte den Schülerinnen und Schülern als ein logisch aufgebautes und strukturiertes Ordnungssystem dargestellt werden. Dazu gehört, dass sie die Erschließung der Medienbestände durch Datenbanken bzw. Kataloge sowie die Art und Weise ihrer Aufstellung mit Hilfe praktischer Übungen in spielerischer Form als Quiz oder Rätsel kennen lernen. Zu diesem Zweck werden nach einigen Wochen der Eingewöhnung in die Falkschule die neuen Fünftklässler mittels einer Bibliotheksrallye mit der Bücherei vertraut gemacht. Ferner sollten allen Nutzerinnen und Nutzern das Verfahren der Ausleihe und Rückgabe bekannt sein, der Umgang mit PC, Internet und Drucker (Benutzung nur zu Unterrichtszwecken und mit „Erlaubnisschreiben„ der Auftrag gebenden Lehrkraft) sowie die üblichen Benutzerregeln (Jacken und Ranzen an der Garderobe abgeben, kein Essen, Trinken, Musikhören, leises Verhalten und die Bücher an den Platz stellen, an den sie gehören).
Bereits installierte, regelmäßige Aktivitäten in der Schulbibliothek der Falkschule
Neben der Einführung in Form der Bibliotheksrallye liegt alle vier Wochen das Quiz des Monats – zusammen mit Lösungszetteln – aus. Beides findet sich auf der Homepage der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba). Am Monatsende werden drei Sieger gezogen, die ein kleines Präsent bekommen. Der erste Preis ist aber immer ein Buch.
Ebenfalls von der sba erhalten wir für jeden Werktag im Advent passende Geschichten zum Vorlesen, die in der ersten großen Pause in der Bibliothek interessierten Schülerinnen und Schülern durch Kolleginnen und Kollegen vorgetragen wurden/werden.
Im Schaukasten im Erdgeschoss der Falkschule findet sich in der linken Hälfte die Dokumentation der jüngsten Projektarbeit, in der rechten Hälfte ein Foto des „Bibliothekteams„, das „Quiz des Monats„ oder kreative Beiträge von Schülerinnen und Schülern.
Mögliche Aktivitäten außerhalb der Falkschule
Als solche bieten sich im Rahmen der Schulbibliotheksarbeit folgende Vorschläge an:
Besuch der Buchmesse, Besichtigung einer Druckerei, Führung in der Stadtbücherei, Besuche von Theateraufführungen und Filmfestspielen. Hinweise auf die entsprechenden Termine müssten im Schaukasten (Erdgeschoss) und auf der noch zu errichtenden Infotafel (Lehrerzimmer) gegeben werden.

Grundregeln Taschen und Jacken ins „Bad„; PC in den Pausen: nur zur Recherche; nicht essen und trinken; ruhiges und leises Verhalten

Ausleihe 14tägig mit der Möglichkeit der Verlängerung

Öffnungszeiten variieren je nach Besetzung des Büros; i.d.R. drei- viermal wöchentlich von 9.30 Uhr bis 11.45 Uhr

Betreuung durch Ehrenamtliche bzw. Kolleginnen und Kollegen der Falkschule

Probleme Pausenaufsicht (auch bezogen auf das Treppenhaus);

Rückgabe der Medien erfolgt nicht termingerecht


2.4 Unterrichtskonzept Arbeitslehre

Aufgaben und Ziele des Faches

In der heutigen komplexen, arbeitsteiligen und globalisierten Arbeits- und Wirtschaftswelt hat das Unterrichtsfach Arbeitslehre einen großen Stellenwert erhalten.

Die zentrale Aufgabe des Faches ist, den Schülerinnen und Schülern grundlegende Informationen über die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu geben, damit sie ihre zukünftigen Rollen als Staatsbürger, Erwerbstätige und Verbraucher kompetent einnehmen können.

Im Unterricht wird thematisiert, welchen Einfluss das Zusammenwirken ökonomischer, sozialer und technischer Faktoren auf Berufe und deren Entwicklung, Gestaltung der Arbeitsplätze, den Arbeitsmarkt etc. nehmen.

Dabei steht die Situation des Menschen und seiner Umwelt im Mittelpunkt und geschieht in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den zentralen Lernfeldern des FachsOrganisation von Arbeit

Technische Systeme und Prozesse

Zukunft der Arbeit

Berufswegplanung.Der Kompetenzerwerb im Fach Arbeitslehre zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Inhaltsbereichen zu eigenständigem und reflektierten Verhalten zu befähigen und sieht eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis vor.

Über die Kompetenzbereiche „analysieren„, „urteilen„ und „handeln„ sollen die Jugendlichen aktiv und bewusst an der Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt teilnehmen und ein berufliches Selbstkonzept entwickeln.

Unterrichtskonzept und Themenbereiche

Jahrgangsstufe 5 + 6

In der Falkschule erfolgt die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeit bereits in den Klassen 5 und 6.

Der Unterrichtsschwerpunkt „Arbeit planen – durchführen – auswerten„ steht hierbei im Mittelpunkt des Unterrichts und wird auch in Fachräumen wie der Küche, der Werkstatt und dem Computerraum vermittelt.

Die Schülerinnen und Schüler lernen Werkzeuge, Maschinen, Verhaltensregeln und Maßnahmen zum Unfallschutz kennen. Bei der Bearbeitung verschiedener Werkstoffe sammeln sie Erfahrungen über die Beschaffenheit des Materials, Arbeitsabläufe, Kriterien zur Bewertung der Arbeiten, Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitsorganisation und -durchführung.

Die Aufgaben stellen einen problem- und handlungsorientierten Zugang und geben Informationen über jeweils zuzuordnende Berufe (Filme, Arbeitsplatzerkundungen, Betriebsbesichtigungen).

Der Arbeitslehreunterricht orientiert sich an der gegenwärtigen realen Lebenssituation und den Problemen der Menschen. Berufe und Arbeitsplätze aus dem unmittelbaren Umfeld der Jugendlichen werden untersucht und eigene Interessen und Fähigkeiten im Hinblick auf berufliche Erwartungen formuliert.

In allen Unterrichtseinheiten ist die Arbeit mit dem Computer vorgesehen. Hierbei soll keine lehrgangsmäßige Vermittlung von Computerkenntnissen vermittelt werden, vielmehr sollen am Beispiel des Computers die Anwendungsmöglichkeiten informationstechnischer Entwicklungen und ihre Folgen für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft aufgezeigt werden. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Internet ist Bestandteil des Unterrichts.

Jahrgangsstufen 8 + 9 + 10

Das neue Kerncurriculum der Sekundarstufe I sieht eine Einbettung der Berufs-orientierung in das Fach Arbeitslehre unter Berücksichtigung der Interessen-schwerpunkte „Berufswegplanung – Organisation von Arbeit – und Zukunft der Arbeit„ vor.

Der Berufswahlpass wird den Schülerinnen und Schülern als verpflichtendes Schülerportfolio vom Land Hessen zur Verfügung gestellt und kommt an der Falkschule ab Klasse 8 zum Einsatz.

Vor Beginn der schulischen Praktika werden die Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und Stärken der Kinder über ein Kompetenzfeststellungsverfahren entdeckt.

Die Kompetenzfeststellung nach hamet 2 mit den Schwerpunkten sozialer, personaler und methodischer Kompetenz ist ein anerkanntes Verfahren zur Durchführung einer Potenzialanalyse im Rahmen vertiefender Berufsorientierung.

Innerhalb einer Projektwoche, zu Beginn des Schuljahres 8, werden die Aufgaben der verschiedenen Module vorgestellt, praktiziert, ausgewertet und gemeinsam mit den Eltern, in Form von Feedbackgesprächen, reflektiert.

Im Rahmen des berufsorientierenden Unterrichts sollen die SchülerInnen auf die Berufswelt vorbereitet werden. Auftrag der Realschule ist es deshalb, den Jugendlichen diejenigen Grundlagen zu vermitteln, die sie befähigen, die Vielfalt beruflicher Bildungsmöglichkeiten zu nutzen und den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt gerecht zu werden.

Über das Fach Arbeitslehre sollen die Schülerinnen und Schüler die Bedingungen des Berufswahlprozesses kennen lernen und in der Lage sein, die verschiedenen Einflüsse zu überblicken, zu beurteilen auf die eigene Situation zu übertragen.

Gezielte Unterrichtsinhalte stellen eine Hinführung der Jugendlichen zur Wirtschafts- und Arbeitswelt dar und lassen Einblicke in verschiedene Berufsbereiche zu.

Des Weiteren liefert der Al-Unterricht einen Überblick über das Bildungs- und Berufsbildungssystem, eröffnet die verschiedenen Bildungswege und klärt den Zusammenhang zwischen Schulabschlüssen und Berufschancen.

Um einen konkreten und realistischen Einblick in gewünschte Berufe zu erhalten bieten sich Berufspraktika an, die laut Schulcurriculum der Falkschule in den Klassen 8 und 9 durchgeführt werden und jeweils 3 Wochen stattfinden.

Unter dem Gesichtspunkt „Öffnung von Schule„ der im Hessischen Schulgesetz durch den Paragraphen 16 geregelt ist, kommt dem Betriebspraktikum eine besondere Bedeutung zu. In der Jahrgangsstufe 8 betreut der Klassenlehrer als langjährige Bezugsperson die SchülerInnen, die Durchführung des Praktikums in Klasse 9 erfolgt im Fach Arbeitslehre.

Der Erlass sieht das Fach Arbeitslehre als Leitfach für die Durchführung und orientiert sich an den Bildungsstandards des Landes Hessen.

Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Partnern

Die Berufswahlvorbereitung erfordert eine Kooperation zwischen Schule und externen Institutionen und wird seit Jahren an der Falkschule mit nachfolgend aufgeführten Einrichtungen erfolgreich praktiziert:

Agentur für Arbeit

Das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit liefert ein breites Medienangebot über Ausbildungsberufe und steht den Jugendlichen gratis zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt in regelmäßigen Abständen und wird von Lehrkräften und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit betreut.

Kostenlose Veröffentlichungen wie das Taschenbuch „Beruf Aktuell„, „Planet-Beruf„, PC-Berufswahlprogramme, Berufswahltests, Gruppen- und Einzelgespräche durch Berufsberater unterstützen die Berufsentscheidung der Jugendlichen.





Internationales Familienzentrum e.V.

Herr Palau vom IFZ engagiert sich seit 2006 an der Falkschule und ist mit einem regelmäßigen Beratungsangebot der „Integrationshilfen für Jugendliche„ für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 vertreten, das einmal wöchentlich direkt in der Schule stattfindet.

Neben der Begleitung bei schulischen und sozialen Schwierigkeiten berät Herr Palau in folgenden Bereichen:Anlauf- und Informationsstelle zum Übergang Schule – Beruf

Förderung der beruflichen Orientierung

Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen

Intensive Begleitung und Beratung im Übergang in eine Berufsausbildung

Hilfe bei Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgesprächen und EinstellungstestsSeniorexperten

Seit dem Schuljahr 2010/2011 geht die Falkschule neue Wege zur Verbesserung der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern.

Zwei Seniorexperten (Herr Bruncken und Herr Maass), unterstützen, in Zusammenarbeit mit Herrn Palau vom Internationalen Familienzentrum, den Prozess der Berufsorientierung.

Bei ihrer Arbeit kooperieren die Experten mit den Arbeitslehrelehrern, dem Kollegium und der Schulleitung, sowie der Agentur für Arbeit und der IHK.

Die Beratungen der Jungen und Mädchen erfolgen ein Einzel- bzw. Kleingruppengesprächen und finden, in Absprache mit den Lehrkräften, jeweils mittwochs oder nach individueller Terminvergabe statt.

Mehrgenerationenhaus

In Zusammenarbeit mit dem „Mehrgenerationenhaus – Kinder im Gallus e.V.„ findet jährlich ein „Berufsparcours„ im Saalbau Gallus unter dem Motto „Ausprobieren – Informieren – Austauschen„ statt.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 der Falkschule können an diversen Arbeitsstationen nachfolgender Unternehmen alltägliche Aufgaben aus dem Arbeitsleben theoretisch und praktisch kennenlernen:

Ancotel, Ihr Pflegeteam, Autohaus Ulrich GmbH (Ferrari), Deutsche Bahn, Douglas, Vespenstich, Kinder im Zentrum Gallus e.V., K+R GmbH, Kaufmännische Krankenkasse, Allianz, Bäckerei Heidinger, Hessische Polizei, Physikalisches Institut der Universität Frankfurt, Bestattungsunternehmen Kistner und Scheidler.

Nach dem Parcours gibt es Gelegenheit für vertiefende Gespräche und Informationsaustausch zwischen den Jugendlichen und den Unternehmen.

Das Mehrgenerationenhaus bietet außerdem Bewerbertrainingstage und Projekte im Rahmen der Berufsorientierung an.

Partnerunternehmen

Seit 2005 unterhält die Falkschule Lernpartnerschaften zur Galeria Kaufhof, der Deutschen Bahn und dem Finanzamt Frankfurt.

Ziel dieser Kooperationen ist es, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig eine Begegnung mit Unternehmen zu vermitteln und ihnen durch praxisnahen Unterricht eine bessere Berufswahlentscheidung zu ermöglichen. Jugendliche und Lehrer erhalten Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedenster Berufe und erfahren, welche Anforderungen an zukünftige Auszubildende gestellt werden.

Folgende Maßnahmen, welche grundsätzlich in den Unterricht eingebunden sind, werden angeboten: Informationsveranstaltungen für Eltern und SchülerAllgemeine Vorbereitung zur Berufserkundung

Betriebsbesichtigungen

Expertengespräche

Vorbereitung, Durchführung und Feedback zu Betriebspraktika

Konkrete Informationen zu Ausbildungsberufen

BewerbertrainingsÜber die Lernpartnerschaften finden die Interessen aller Beteiligten einen Schnittpunkt: Jugendliche bekommen Unterstützung bei der Berufswahl, Unternehmen einen direkten Kontakt zu potentiellen Auszubildenden.

Sonstige

Weitere berufsvorbereitende Maßnahmen sind die Besuche der Berufsmessen in Frankfurt und Offenbach, Informationsveranstaltungen von IHK und HK, Beteiligung am „Girl´s und boy´s day„, Teilnahme an Tagen der Offenen Tür weiterführender Schulen, Kontakte zu Betrieben im Stadtteil, Expertengespräche u.v.m.

Anregungen für die schulinterne Planung und Umsetzung

Inhalte und Unterrichtsthemen bzw. –reihen der einzelnen Jahrgansstufen werden in den Schülerbüchern „Arbeitslehre I und II„ konkretisiert.

Die Bücher des Cornelsen Verlags sind auf das neue Kerncurriculum im Hinblick auf die zu erwerbenden Kompetenzen im Fach Arbeitslehre zugeschnitten.

Unterrichtsinhalte sind übersichtlich angeordnet, enthalten schülergerechte Fachtexte, aufgeführte Fallbeispiele beziehen sich auf die reale Lebenssituation. Ein spezielles Lernfeld befasst sich mit der Berufswahlorientierung, der Ansatz des Lehrwerks ist handlungs- und problemorientiert. Gerade für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte stellen die Handreichungen eine große Hilfe dar.

Beiliegende Stoffverteilungspläne /Synopsen beschreiben die Lernfelder, Kompetenzen und geben Hinweise zu den Methoden.

Im Bereich der Berufswahlvorbereitung stellt die Agentur für Arbeit diverse Literatur („Beruf aktuell„, Planet-Beruf„, „Hesseninfo„) kostenlos zur Verfügung. Die Materialien werden im Unterricht kontinuierlich eingesetzt.

Perspektiven der Arbeit im Fach ArbeitslehreEvaluation des Konzepts für den Arbeitslehreunterricht der einzelnen Jahrgangsstufen

Ausbau fächerübergreifender Unterrichtseinheiten

Intensivierung der Kontakte zu den Betrieben2.5 Schulveranstaltungen

Zur Förderung des kulturellen und sozialen Schullebens werden jährlich wiederkehrende Veranstaltungen unterschiedlicher Art durchgeführt. Die kooperative Form der Durchführung und Organisation - Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft sind gemeinsam aktiv und verantwortlich – leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Die Regelmäßigkeit unterstützt die besondere Bedeutung der Veranstaltungen für die Schulgemeinschaft und ist für Schüler und Lehrer aufgrund der Vorfreude auf die Ereignisse sehr motivationsfördernd.

Einschulungsveranstaltung

Zu Beginn eines jeden Schuljahrs findet für die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen eine Einschulungsveranstaltung statt, an der neben den „Neuankömmlingen„ auch deren Eltern, die zukünftigen Klassenlehrer/-innen und der/die Schuleiter/-in teilnehmen. Zum Programm dieser Veranstaltung gehören die persönliche Vorstellung des Schulleiters/der Schulleiterin und der Klassenlehrer/-innen, die Vermittlung von Informationen über das Schulleben und unterhaltsame Vorführungen von Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassen.

Abschlussfeier der 10. Klassen

Nach Beendigung ihrer Abschlussprüfungen werden die Schülerinnen und Schüler feierlich verabschiedet. Die Abschlussfeier wird von den 10. Klassen gemeinsam geplant, organisiert und durchgeführt. Die verantwortlichen Klassensprecher werden dabei von der Schulleitung und ihren Klassenlehrern beraten und aktiv unterstützt. Zur Abschlussfeier laden die 10. Klassen vorrangig ihre Eltern, ihre Geschwister, ihnen besonders nahestehende Verwandte, die Schulleitung und ihre aktuellen und ehemaligen Lehrer ein. Im Mittelpunkt der Abschlussfeier stehen die Schüler selbst: Sie werden für die erbrachten Leistungen geehrt und erhalten ihr Zeugnis der „Mittleren Reife„. Zum alljährlichen Rahmenprogramm gehören nicht nur die feierlichen Reden des Schulleiters, des Klassenlehrers und des Klassensprechers, sondern auch Vorführungen anderer Klassen, wie z.B. Theater, Gesang und Akrobatik. Den Endpunkt der Feier bildet ein kleines Buffet, das von der Schülerinnen und Schülern selbst hergestellt und angeboten wird.

Schülerdisco

An der Disco, die einmal im Jahr im großen Musiksaal der Schule stattfindet, können alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Aufgeteilt in 2 verschiedene Gruppen (Jahrgangsstufe 5 bis 8 und Jahrgangsstufe 9 bis 10) haben sie die Möglichkeit, sich bei lauter Musik und Videos ihrer Wahl und ihres Geschmacks einmal so richtig tänzerisch „auszutoben„. Das Programm umfasst neben dem „freien„ Tanz auch verschiedene Tanzwettbewerbe, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. Die Besucher der Disco werden neben Getränken auch mit vielfältigen Speisen bewirtet, die von den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe ihrer Eltern und unter Mitorganisation der Vertrauenslehrerin selbst hergestellt werden. Die Schülerdisco wird von der Schülervertretung organisiert und durchgeführt. Für Eintritt und Bewirtung müssen die Besucher der Disco kleinere Geldbeträge bezahlen. Die erzielten „Gewinne„ werden einzelnen Schulprojekten zur Verfügung gestellt.

Sportfest

Mitte Mai findet auf den Olympiasportplätzen gegenüber dem Frankfurter Fernsehturm ein großes Sportfest statt. Im Mittelpunkt des Sportfestes, an dem alle Klassen teilnehmen, stehen Mannschaftswettbewerbe in den Bereichen Staffellauf, Brennball, Fußball und Volleyball. Bei den Staffel-, Brennball- und Fußballwettkämpfen treten jeweils die Klassen 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 gegeneinander an. Am Volleyballtunier nehmen nur Schülerinnen der Klassen 9 und 10 teil. Zur Unterstützung der Lehrerschaft werden auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 als Schieds- und Linienrichter eingesetzt. Die Sieger, die zweit- und die drittplatzierten Teams erhalten Urkunden, die im Rahmen einer gesonderten Schulveranstaltung durch die Schulleitung feierlich überreicht werden.

Bundesjugendspiele

Mitte Juni werden die Bundesjugendspiele durchgeführt. Da die Falkschule weder über eine Sporthalle noch über einen Sportplatz verfügt, finden auch die Bundesjugendspiele regelmäßig außerhalb des unmittelbaren Schuleinzugsbereichs auf den Olympiasportplätzen der Stadt Frankfurt statt. Die Schüler aller Jahrgangsstufen messen sich in den Disziplinen 50 m – Lauf (Klasse 5 bis 7) bzw. 75 m – Lauf (Klasse 8 bis 10), Schlagball – Weitwurf und Weitsprung. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 werden zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer als Kampfrichter und Betreuer eingesetzt. Die Punktbesten erhalten vor ihrer Klasse durch ihren Klassenlehrer eine besondere Auszeichnung in Form von Ehren- bzw. Siegerurkunden.

Projekttage und –wochen

Die Durchführung von Projekten zu bestimmten Themen- und Aktivitätsschwerpunkten wird in unserer Schule besonders unterstützt. Den Schülerinnen und Schülern wird durch die einzelnen Projekte die Möglichkeit gegeben, den engen schulischen Raum zu verlassen und für sie neue Themen möglichst praxisnah zu erfassen. Um die Qualität der Projekte zu sichern und die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu fördern, werden die Projekte in der Regel von externen Fachleuten veranstaltet. Neben Film- und Fotoprojekten zu unterschiedlichen Themenstellungen (wie z.B. „Fußball für Frauen„, „Ausländerfeindlichkeit„, „Bombardierung Frankfurts„) werden u.a. musikalische (z.B. „Trommelprojekt„), literarische (z.B. „Goetheprojekt„) und sozialpädagogische (z.B. „Zivilcourage„) Projekte besonders gefördert.

Ab dem Schuljahr 2013/14 werden die Projektergebnisse auf der Homepage der Falkschule präsentiert.

Lesewettbewerbe

Auch die Durchführung von Lesewettbewerben gehört zu den regelmäßig angebotenen Schulveranstaltungen. So nahmen z.B. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 an dem von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der World Wrestling Entertainment (WWE) veranstalteten Leseförderungsprojekt „Bücher in den Ring„ teil. Sie mussten für ihre WWE – Superstars Lesetipps für von ihnen ausgewählte Bücher verfassen. Eine Schülerin der Falkschule gewann den 1. Preis: Eine Reise in die USA, incl. Begleitperson und Taschengeld.

2.6 Arbeitsgemeinschaften

An zwei Nachmittagen in der Woche steht der Falkschule von 14.00 – 15.30 Uhr die FTG-Halle in Bockenheim zur Verfügung. In dieser Zeit werden Sport-AGs angeboten, für Kl. 7/8 und für Klasse 9/10. In Klassen 9/10 besteht seit Jahren eine Fußball-AG, die von vielen Schülern angewählt wird. Seit dem letzten Jahr ermöglicht es die Personalsituation in Kl. 7/8 eine Sport-AG für Mädchen anzubieten, im Augenblick Volleyball/Badminton Da sich hier der Kurs noch in der Erprobungsphase befindet, ist die endgültige Themenwahl noch nicht getroffen. Des Weiteren wird ab dem Schuljahr 2013/14 ein Chor für die Klassen 5 und 6 angeboten. Sollte dieser sich etablieren, ist angedacht, auch für ältere Schüler ab Kl. 7 ein Chorangebot zu eröffnen.

Eine Schulband befindet sich im Aufbau.

2.7 Hausaufgabenbetreuung / Peter Fuld Stiftung

Der Antrag auf Fördermittel wird jedes Jahr durch die Schulleitung gestellt. Sie verwaltet die Gelder, organisiert Elternbriefe etc. und trifft die Auswahl der Betreuer. Die Klassenlehrer entscheiden über die Teilnahme der Schüler ihrer Klasse.

Es hat sich seit Jahren bewährt, die Förderung durch eine Hausaufgabenhilfe in Kl. 5 beginnen zu lassen und in Kl. 6 weiterzuführen. Erfahrungsgemäß ist der Bedarf, angemeldet durch Eltern und Kinder in Klasse 5 am höchsten. Häufig müssen Aufrückerlisten gebildet werden.

Restgelder, die nach Erteilen der 6 Hausaufgabengruppen in Kl. 5 und 6 zur Verfügung stehen, werden fachspezifisch nach Bedarf eingesetzt. Hierbei sollte die Leseförderung (Bibliothek) im Vordergrund stehen, auf Rang zwei eine Förderung in den Fächern Englisch und Mathematik.

Folgende Kriterien sind bei der Gruppenbildung zu beachten:Die Schülerzahl der jeweiligen Kurse sollte bis zu acht Schülern betragen, in Ausnahmefällen auch bis zu zehn Schülern.

Ein Kurs sollte nur auf Schülern und Schülerinnen einer Klasse bestehen, nur im Notfall sollte ein gemischter Kurs gebildet werden.

Der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin bevorzugt bei der Platzvergabe Schüler und Schülerinnen mit sprachlichen und mathematischen Defiziten. Sie sollen allerdings auch über ein angemessenes Sozialverhalten und eine gewisse Leistungsbereitschaft verfügen.Folgende Kriterien sind bei der Auswahl der Betreuer zu beachten:Bevorzugt sollten Lehreramtsstudenten eingestellt werden.

Wenn möglich, sollten die Studenten eines der Hauptfächer Deutsch, Mathematik oder Englisch studieren.

Werden fachspezifische Förderungen (Deutsch, Englisch, Mathematik) angeboten, muss der Student die entsprechenden Fakultas haben.Wenn möglich, sollte der Betreuer den Kurs an beiden Tagen übernehmen. Sollte die Studiensituation dies nicht zuzulassen, kann ein Kurs auch auf 2 Studenten/Studentinnen verteilt werden.

2.8 Partizipation von Schülerinnen und Schülern

2.8.1 Mediatoren (SFC) / Gewaltprävention

Nach den Herbstferien 2013 beginnt die Bildung und Ausbildung eines Streit-schlichter-Teams in Form einer AG, jeweils 2 Stunden wöchentlich.

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7-9 sowie die Tutoren der 10.Klassen (Betreuung für die 5.Klassen) werden daran teilnehmen. Herr Hey von der Polizei Frankfurt hat uns Hilfe und professionelle Unterstützung zugesichert.

Das Konzept wurde entsprechend den Voraussetzungen und Erfahrungen der vergangenen Jahre erarbeitet.

Die AG wird von Herrn Holighaus, Herrn Islami und Frau Abendroth betreut.

Die Schülerinnen und Schüler werden für die Vermittlung in Konfliktsituationen tätig. Das sind z.B. Beleidigungen, Rempeleien oder kleinere Raufereien, Drängeleien vor dem Schulkiosk, Kaputtmachen von persönlichen Gegenständen u.ä. Sie erwerben Basiskompetenzen, die nicht nur im Schulalltag nützlich sind. Es geht um das Erkennen von Gewalt im Alltag, Deeskalation, moderieren, Hilfe leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, Lösungen finden ohne dass es Verlierer gibt.

In den AG-Stunden sollen die Streitschlichter Neues Lernen und ausprobieren, Erfahrungen auszutauschen sowie Rat und Hilfe finden.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen werden in einer Form von Sozialkompetenztraining, das von Streitschlichtern /Lehrkräften durchgeführt wird, einbezogen. Dadurch soll der Gedanke des gemeinsamen Miteinanders ohne Gewalt in der Klasse entwickelt und gestärkt werden.

Für eine regelmäßige Teilnahme an der AG erhalten die Streitschlichter ein Zertifikat.

2.8.2 Schülertutoren

2.8.3 SV-Arbeit

Da wir eine kleine Realschule sind, ist die Kerngruppe unserer SV entsprechend klein (1 Schulsprecher/in und deren Vertreter/in sowie der Verbindungslehrer/in und deren Vertreter/in) und wechselt in der Regel jährlich.

Arbeitsschwerpunkte:Durchführung von SV-Sitzungen:

Schülerinnen und Schüler reden mit uns über schulische und private Probleme, wir hören zu, suchen gemeinsam nach Lösungen und vermitteln bei Problemen im Klassenverband (z.B. Mobbing, Aggressivität) und bei Konflikten mit Lehrkräften sowie bei Problemen im Elternhaus.

Wir schlichten Streit – Große helfen Kleinen

Schulsprecher und Mentoren sind Ansprechpartner in den großen Pausen bei Streitigkeiten, bei Unfällen und bei Drängeleien am Kiosk.

Die 5. Klassen erhalten Unterstützung bei der Durchführung von Verfügungsstunden und werden auf Ausflügen von uns begleitet.

Wir pflegen Kontakt zu unseren Schulsozialarbeitern. Sie nehmen an unseren Sitzungen teil und unterstützen die SV-Arbeit.

Wir planen und organisieren jährlich im Herbst eine Schülerdisco mit Verkauf, Spielangeboten und kleinen Vorführungen. Diese Veranstaltung wird von der Schülerschaft sehr gut angenommen.Für das Schuljahr 2013/14 haben wir uns vorgenommen, wieder ein Versuch zu starten, Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 stärker in die SV-Arbeit einzubinden.

Wenn die Container im hinteren Schulhof abgebaut sein werden, sollen in den Pausen verschiedene Ballspiele organisiert werden. Die neuen Schulsprecher/innen erstellen Pläne zur gerechten Spielzeitverteilung. Pro Klasse stellt die SV 2 Bälle zur Verfügung.

2.9 Konzeption der Jugendhilfe

Das Projekt „Jugendhilfe in der Falkschule„ ist seit September 2012 an der Falkschule aktiv und wird im Auftrag des Stadtschulamtes Frankfurt am Main vom Internationalen Familienzentrum e. V. durchgeführt. Der „Jugendhilfe in der Falkschule„ stehen 1,5 Personalstellen zur Verfügung. Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind während des Schulalltags täglich zu den üblichen Öffnungszeiten an der Schule und während der Nachmittage im Rahmen möglicher offener Angebote präsent.

Im Mittelpunkt der Aufgaben und Tätigkeiten zwischen Jugendhilfe und Schule stehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Bedürfnissen, Interessen und Potentialen. Dabei setzt die Jugendhilfe grundsätzlich an den Ressourcen der Kinder und Jugendlichen an.

Die Angebote der Jugendhilfe werden in enger Absprache mit der Schulleitung und den Lehrer/innen der Falkschule durchgeführt und weiterentwickelt. Hierzu trifft sich u.a. in regelmäßigen Abständen eine gemeinsame Projektgruppe.

Die Angebote der Jugendhilfe in der Falkschule, die z. T. erst in der Planungsphase sind (Stand: April 2013), erstrecken sich über die folgenden Bereiche:

Diese umfassen:Begleitung des Übergangs in die 5. Klasse mit dem Projekt „Start?Klar!„. Die Jugendhilfe ist mit einem regelmäßigen Angebot zum sozialen Lernen 1 x wöchentlich in den Klassen 5 vertreten. Dabei erstrecken sich die Themenfelder über die Förderung von Selbstbewusstsein, das Kennenlernen von sich selbst, sowie der Klassengemeinschaft, den Umgang mit Emotionen und das Erlernen von Entspannungstechniken. Das Angebot wird im weiteren Verlauf auch in den Klassen 6 fortgesetzt und umfasst Angebote zur Elternkooperation

Durchführung der Kompetenzerfassung in den 8. Klassen und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und im Übergang von Schule zum Beruf analog der OloV – Standards

Offene Beratung und Hilfe für alle Schüler/innen, wobei nach Bedarf auch die Eltern miteinbezogen werden. Falls erforderlich erfolgt in Kooperation mit sozialen Institutionen, Fachberatungsstellen oder dem Sozialrathaus die Vermittlung in weitere Hilfemaßnahmen

Umsetzung des Kinderschutzauftrages nach §8a SGB VIII wird in enger Absprache mit der Schule, unter anderem durch die Bildung eines 8a – Tandems, gewährleistet

Sport-, Freizeit- und Kulturangebote nach Absprache in Form von Nachmittagsangeboten, wie z.B. einer Fußball- und einer Kletter –AG, auch in Kooperation mit anderen Trägern aus dem Stadtteil

Durchführung von Lernferien als freiwilliges Angebot für die Schüler/innen zu verschiedenen Themen (1 Woche in den Osterferien, 2 Wochen in den Sommerferien, 1 Woche in den Herbstferien).

Förderung der weiteren Vernetzung der Falkschule im Stadtteil. Die Finanzierung des Projekts „Jugendhilfe in der Falkschule„ ist zurzeit (Stand: April 2013) bis Ende 2013 gewährleistet. Wir hoffen aber, dass eine Regelfinanzierung ermöglicht wird.

2.10 Gesundheitserziehung

Die Gesundheitserziehung an der Falkschule konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte:Aufklärung über gesunde Ernährung

Erziehung zur Sauberkeit und Hygienea) Um den Leistungsanforderungen der Realschule und des zukünftigen privaten beruflichen Lebens gerecht zu werden, sollen Schüler über gesunde Ernährung aufgeklärt werden. In Projekten in verschiedenen Klassenstufen lernen Schüler die Vorteile der gesunden Ernährung in Theorie und Praxis. Dazu gehört auch das Lernen, sich vor gesundheitlicher Selbstschädigung zu schützen.

Die Aufklärung über Zusammensetzung und Auswirkungen von illegalen und legalen Drogen ist Thema in den Fächern Biologie, Chemie und Politik und

Wirtschaft. Das Ziel ist, dass Schüler in den höheren Jahrgängen den Umgang mit Alkohol und Nikotin hinterfragen. Sie sollen illegale Drogen meiden. Das Warenangebot des Kiosks war und ist Gegenstand von Diskussionen in Gesamtkonferenzen der letzten Jahre.

b) Die Falkschule ist an fünf Vormittagen in der Woche Bewegungsraum für ca. 400 Personen, die bei jedem Wetter die Schulgebäude während der Pausen mehrmals betreten und verlassen. Sie arbeiten, essen und trinken, die entstehenden Abfälle müssen entsorgt werden. Dies sollte aber nicht nur den Putzdiensten am Nachmittag überlassen bleiben. Lehrer- und Schülerschaft sind auch verantwortlich für die Sauberkeit in den Gebäuden und auf dem Schulhof. Reinigungsdienste der Schüler in den Klassen und auf dem Schulhof sollen ein Mindestmaß an Sauberkeit gewährleisten. Jede Klasse hat einen Reinigungsdienst, der während und am Ende des Unterrichtstages die Verantwortung für die Sauberkeit im Klassenraum trägt. Bei der Reinigung des Schulgeländes lösen sich die Klassen wöchentlich ab Reinigungszangen werden von der Schule gestellt. Die Schüler putzen zweimal jährlich (vor den Herbst- und Osterferien) ihre Klassenräume.

Fazit: Schulleitung und Lehrerschaft bemühen sich im Rahmen von einzelnen Projekten und der festen Einrichtung von Schülerdiensten, den Schülern den Wert gesunder Ernährung und eines sauberen Arbeitsplatzes deutlich vor Augen zu führen, ein Gesamtkonzept zur Gesundheitserziehung muss aber noch erarbeitet werden.

Oberstes Ziel der Gesundheitserziehung ist die Eigenverantwortung des Schülers für seinen Lebens- und Arbeitsraum zu wecken und zu stärken.

2.11 Medienkonzept

Die Bedeutung der Medien in unserer Gesellschaft hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Der Übergang zu einer Informations- und Kommunikationsgesellschaft brachte tiefgreifende Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen mit sich.

Dies zeigt sich sowohl in der Vielfalt der Medien als auch an der steigenden Zahl von Programmen und Angeboten. Die Medienwelt wird komplexer und damit auch unüberschaubarer.

Es besteht inzwischen ein großer gesellschaftlicher Konsens darüber, dass Schulen eine zukunftsorientierte Medienausstattung benötigen und neue Technologien in das Bildungssystem integriert werden. Unstrittig ist, dass Schulen Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation vermitteln müssen, da ohne EDV-Kenntnisse ein Berufszugang allenfalls in Ausnahmefällen möglich ist. Die Realschule hat die besondere Verpflichtung, die fachlichen Grundlagen für den Berufszugang zu vermitteln.

Voraussetzung zur Nutzung ist allerdings eine Medienerziehung, die sowohl die notwendigen Handlungskompetenzen im Umgang mit Medien als auch die kritische Reflektion der Inhalte und Angebote berücksichtigt.

PC-Ausstattung

Zurzeit verfügt die Falkschule über einen Computerraum mit 20 Schülerrechnern und einem Lehrerrechner. Über das hausinterne Netz sind alle Klassenräume und Lehrerzimmer vernetzt.

In allen Klassenräumen befinden sich Lehrerrechner mit einem großen Fernsehmonitor und bei Bedarf Schülerrechner in PC-Ecken. In zwei Klassenräumen befinden sich Whiteboards.

In der Schülerbücherei befinden sich vier Schülerarbeitsplätze zur freien Arbeit und ein Verwaltungsrechner.

Auf den Rechnern befindet sich als Betriebssystem Windows XP ( in neuen Computerraum Windows7). Die Rechner im Schulungsraum haben Office 2010 Professionell, (im Schulhaus Office 2003) und verschiedene Programme zur Medienbearbeitung.

Mit dieser Standardsoftware lassen sich die Unterrichtsinhalte im Wesentlichen abdecken. Spezielle Lernsoftware zu einzelnen Fächern wird auf den PCs in den Klassenräumen installiert, z.B. Begleitsoftware zur Unterrichtswerken.

Vorgeschichte und Rahmenbedingungen

Der Computer ist 1988 in die Falkschule "eingezogen", zuerst jedoch nur für kurze Zeit. In einer Projektwoche wurde eine Projektgruppe "Computer Club" eingerichtet. Die Computer, damals noch Homecomputer der Marke Commodore wurden mit einem PKW bei den Schülern zu Hause abgeholt.

Im folgenden Schuljahr konnte schon Unterricht im neu eingerichteten Computerraum gehalten werden, und zwar mit MS-DOS-Rechnern der Firma Commodore mit einer 10 MB Festplatte.

Der Einzug des PCs in den Regelunterricht konnte mit der Einführung des IKG-Unterrichts in der 8.Klasse 1992 erfolgen.

Notwendige Neuausstattungen erfolgten 1995, 1999, 2003 und 2007.

Das anfänglich selbst erstellte Schulhausnetz wurde 2007 modernisiert.

PC-Ausstattung

Zurzeit verfügt die Falkschule über einen Computerraum mit 20 Schülerrechnern und einem Lehrerrechner. Über das hausinterne Netz sind alle Klassenräume und Lehrerzimmer vernetzt. In den Klassenräumen befinden sich Lehrerrechner mit einem großen Fernsehmonitor und bei Bedarf Schülerrechner in PC-Ecken. In drei Klassenräumen befinden sich Whiteboards.

In der Schülerbücherei befinden sich vier Schülerarbeitsplätze und ein Verwaltungsrechner.

Auf den Rechnern befindet sich als Betriebssystem Windows XP. Die Rechner im Schulungsraum haben weiterhin Office 2003 Professionell und verschiedene Programme zur Medienbearbeitung.

Mit dieser Standardsoftware lassen sich die Unterrichtsinhalte im Wesentlichen abdecken. Spezielle Lernsoftware zu einzelnen Fächern wird auf den PCs in den Klassenräumen installiert.

Administration

Die gesamte Systembetreuung bzgl. der Beschaffung, Hardwarewartung, Softwarebetreuung, die Netzwerkadministration bzgl. des Aufbaus, der Wartung, der Benutzerverwaltung und Serververwaltung der über 50 Computer liegt in der Hand eines Kollegen. Er wird bei schwierigen Fragen vom Support der Fachhochschule „fraline„ unterstützt.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt im Bereich Hardware mit der Rechnerausstattung des PC-Raumes und der Klassenräume mit der Standardsoftware im Wesentlichen durch den Schulträger. Peripheriegeräte wie Monitore, Drucker usw., weitere Software und Verbrauchsmaterialien werden im Rahmen eines Etats des Schulträgers angeschafft oder über Spenden akquiriert.

Computerunterricht

Momentan wird spezieller Computerunterricht in der Basisqualifikation im Rahmen von Arbeitslehre in der 5. und 6. Klasse sowie im Wahlpflichtunterricht der 9.und 10. Klasse unterrichtet. Im Großen und Ganzen soll der Erwerb der Medienkompetenzen in dieser Form beibehalten werden, weil sie sich bewährt haben und den Schülerinnen und Schülern einer Realschule den passenden Rahmen für den Übergang in den Beruf geben.

Der PC-Fachraum und die Rechner in der Schulbibliothek werden regelmäßig von Fachlehrern genutzt.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler kommen zum Teil mit guten basalen Nutzungskompetenzen des PCs, die in den Grundschulen erworben wurden, im 5.Schuljahr an die Falkschule. Diese nicht einheitlichen Kompetenzen werden im Arbeitslehreunterricht der 5. und 6.Klasse ausgebaut und vertieft. Dabei geht es im Wesentlichen um den Erwerb von Gestaltungskompetenzen bei der Erstellung von Texten, Präsentationen und Grafiken, Plakaten usw. Im 9. und 10.Schuljahr werden weitere Medienkompetenzen erworben:Basale Nutzungskompetenzen : Aufbau eines Computers, Betriebssysteme, Netze, Drucker

Informationskompetenz : Browserfunktionen, Recherchen in Suchmaschinen und Lexika

Kooperationskompetenz : Gemeinsame Nutzung von Netzressourcen und Onlineplattformen, CMS-System der Homepage

Kommunikationskompetenz : Standards Emailnutzung, Soziale Netzwerke

Gestaltungskompetenz : Erstellung und Gestaltung von Medien wie Bild-, Ton- und Videodateien; Herstellung und Gestaltung von Dateien aus der Office Reihe wie Text-, Tabellenkalkulations- und Präsentationsdateien; Erwerb einfacher Programmierkenntnisse an einem Beispiel, z.B. HTML

Reflexionskompetenz: Gefahren wie Viren, Trojaner usw.; Rechtsfragen wie Urheberrecht, Plagiate, VerlinkungQualifikation von Lehrkräften

In der Zwischenzeit sind alle Kolleginnen und Kollegen für den Einsatz des PCs im Unterricht qualifiziert. Besonders die Lehrerrechner in den Klassenzimmer mit den Großmonitoren, bzw. Beamern und die Whiteboards werden für den Unterricht stark genutzt.

Die Falkschule kooperiert im Medienbereich mit zwei im Viertel aktiven Jugendeinrichtungen, der Jugendkulturwerkstatt Falkenheim Gallus und dem Galluszentrum mit denen regelmäßig Projektwochen (mindestens einmal jährlich) durchgeführt werden.

Die Ergebnisse der Arbeiten haben schon mehrfach Preise, z.B. bei den Hessischen Jugendfilmtagen erworben. Auch nationale Preise wurden schon erreicht.

Im Mai 2011 fand ein Filmprojekt zur Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland in Kooperation mit dem Galluszentrum statt.

Die Projekte werden üblicherweise auf der Homepage der Falkschule (http://www.falkschule.de) veröffentlicht.

2.12 Prinzipien zur Arbeit der Schulleitung

Prinzipien zur Arbeit des Schulleitungsteams

Wir, Schulleiter, 1. und 2. Konrektorin, verstehen uns als Schulleitungsteam und tragen durch Freundlichkeit, Sachlichkeit und Engagement zu einem guten Schulklima und zu einem respektvollen Miteinander zwischen den am Schulleben Beteiligten bei. Wir gehen mit den Bedürfnissen und Empfindungen der Menschen achtsam und wertschätzend um. Wir vertrauen auf die zuverlässige und verantwortungsvolle Wahrnehmung von Aufgaben. Wir legen durch eine sorgfältige Planung die Basis für einen erfolgreichen Unterricht und ein gutes Arbeitsklima im schulischen Lebensraum.

Wir orientieren uns in der täglichen Arbeit an folgenden Leitlinien:Transparenz: Wir legen die Gründe für unsere Entscheidungen offen und sorgen für einen regelmäßigen Informationsfluss.

Offenheit: Wir freuen uns über Anregungen aller am Schulleben Beteiligter. Wir wünschen uns Rückmeldungen über unsere Arbeit. Wir klären Konflikte mit den Betroffenen selbst und streben konstruktive Lösungen an.

Kooperation: Wir arbeiten mit allen am Schulleben Beteiligten zusammen und schaffen Kooperationsstrukturen, die Beteiligung und die Übernahme von Verantwortung ermöglichen. Wir beteiligen betroffene Personen und Gruppen an der Vorbereitung von Entscheidungen und, soweit irgend möglich, an den Entscheidungen selbst. Wir treffen keine Entscheidungen über die Köpfe betroffener Personen und Gruppen hinweg, sondern binden sie rechtzeitig in Überlegungen ein.

Unterstützung: Wir bieten allen am Schulleben Beteiligten Unterstützung und Beratung an oder vermitteln diese.

Dialog: Wir bleiben in ständigem Kontakt mit Personen und Gruppen der Schulgemeinschaft und sind regelmäßig ansprechbar.

Teamorientierung: Wir erörtern im Schulleitungsteam miteinander die wesentlichen Themen der schulischen Entwicklung und orientieren uns am Ziel gemeinsamer Entscheidungsfindung.

Loyalität: Wir vertreten als Leitungsteam getroffene Entscheidungen gemeinsam nach außen und verhalten uns loyal zueinander. Wir tragen miteinander die Verantwortung für die Umsetzung von Beschlüssen.

Wir richten unser Handeln an den Leitsätzen der Schule aus.

Wir planen und realisieren die alltägliche Organisation der Schule.

Wir strukturieren die Schulentwicklung, entwickeln und fördern Ideen und Perspektiven von Veränderungen, eröffnen Gestaltungsspielräume, beziehen die entsprechenden Gremien und Personen in diese Prozesse ein und organisieren die Umsetzung der Veränderungsprozesse.

Wir sind Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und für Eltern und arbeiten bei Konflikten lösungsorientiert mit den Beteiligten zusammen.

Im Rahmen unserer Aufgaben arbeiten die Mitglieder des Schulleitungsteams selbstständig und verantwortlich, informieren sich gegenseitig über Entwicklungen in ihren Arbeitsbereichen, arbeiten vertrauensvoll zusammen und vertreten ihre Entscheidungen gegenüber der Schulöffentlichkeit.

Wir achten auf die Einhaltung der in der Schule vereinbarten Regeln, z. B. der Leitsätze, und weisen bei Nichteinhaltung der Regeln die jeweils Betroffenen darauf hin.

Wir reflektieren regelmäßig kritisch unsere Arbeit und beziehen dabei Rückmeldungen des Kollegiums mit ein, wie sie sich aus Evaluationen ergeben.3. Folgerungen, Forderungen, Ziele

3.1. Zukünftige Projekte

3.1.1. Auf dem Weg zur ganztägig arbeitenden Schule

Wie in den Kapiteln vorab beschrieben, erfordert der Einzugsbereich der Falkschule die Einrichtung einer Ganztagsschule. Wir möchten uns als Falkschulgemeinde dieser Aufgabe stellen.

In den nächsten drei Unterpunkten wird ausgeführt, welche sächlichen und fachlichen Voraussetzungen zur Durchführung des Projekts unabdingbar nötig sind.

3.1.2 Sporthalle

Die Falkschule hatte bisher nicht das Glück, über eine eigene Sporthalle verfügen zu können. Sportunterricht muss unter extrem schlechten Bedingungen extern abgehalten werden, anstrengende Fahrten mit der Straßenbahn sind nötig und für Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler eine Belastung. Viele Initiativen von Seiten der Lehrer/innen Eltern und Schüler/innen trugen keine Früchte, obwohl die Kosten für eine Sporthalle bereits einmal im Haushaltsplan der Stadt Frankfurt eingestellt gewesen sind. Lehrer, Eltern und Schüler besuchten in der Vergangenheit den Ortsbeirat 1 und stellten dort Anträge, Amtsleiter, Politiker und die Presse haben bereits Ortstermine wahrgenommen, um die prekäre Situation vor Ort zu begutachten. Die Falkschule fühlt sich gegenüber den anderen Schulen benachteiligt, sie benötigt dringend eine Sporthalle. Diese Forderung ist umso dringender, die Entwicklung zur ganztägig arbeitenden Schule kann nur gelingen, wenn am Nachmittag sportliche Angebote gemacht werden können. Dem Ganztagskonzept kommt eine Schlüsselfunktion zu, da es nachhaltig in die unterrichtlichen Prozesse mit hineinwirkt. Bei der Planung des Schulalltags wäre es hilfreich, den Bedürfnissen nach Tätigkeit und Entspannung, Anstrengung und Erholung, Aufgeschlossenheit und Ruhephasen nach gemeinsamem Wirken gerecht zu werden.

Es können doch die Aufgaben des Sportunterrichts wie:Motivation der Schülerinnen und Schüler für eine lebenslange sportliche Betätigung

Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler

Vermittlung von Selbstvertrauen auch bei körperlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern

Bewusstsein für ein gesundes Körperempfunden zu wecken

Förderung der sozialen Integration

Erkenntnis der Bedeutung einer guten Haltung gewinnen

Ausgleich von Haltungs- und Koordinationsschwächen

Verbesserung der motorischen Grundeigenschaften

Konfliktbewältigung durch MeditationBei der derzeitigen Lage nur rudimentär wahrgenommen werden, da sehr viel der zur Verfügung stehenden Zeit des Sportunterrichts für die Fahrt verschwendet wird.

Die 3. Sportstunde kann grundsätzlich nicht erteilt werden.

Der Zeitpunkt ist günstig, steht doch momentan das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums zum Verkauf und es besteht noch die Möglichkeit, eine kleinere zusätzlich benötigte Fläche für den Bau dieser Halle zu arrondieren. Durch die günstige Lage in der Stadtmitte wäre diese Halle sicherlich auch ein Angebot für den Stadtteil und die Vereine, die hier ihre sportlichen Aktivitäten durchführen können.

Wenn es dem Schulträger ernst ist mit der Entwicklung von Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern und der Entwicklung von Ganztagsangeboten, muss er den Bau der Halle (für die bereits mehrere Planungsversionen existieren) in die Tat umsetzen.

3.1.3 Verbesserung der Raumsituation

Es werden folgende Fachräume benötigt, die z.B. in einem Anbau auf der Rückseite des Gebäudes verwirklicht werden könnten. Es bestünde auch die Möglichkeit von Seiten des Schulträgers, der Schule eine weitere Wohnung im Dienstwohngebäude zu überlassen.

Es besteht Bedarf anzwei weiteren naturwissenschaftlichen Räumen

einem Kunstraum

einem weiteren EDV-Raum

einer Kantine

einem Schüleraufenthaltsraum

einem Lehrerstillarbeitsraum

einem Elternsprechzimmer3.1.4 Zuweisung von Fachpersonal

Notwendig sind hierdie Zuweisung zusätzlicher Planstellen im Lehrerbereich

die Aufstockung der Stundenzahl der Sozialpädagogen auf 3 Stellen

Gelder um Projekte/Nachmittagsangebote zu finanzieren (Sporttrainer, Künstler,Theaterpädagogen etc.)Technisches FachpersonalModerner Unterricht ist ohne technische Hilfsmittel nicht mehr denkbar. Durch den Einzug des Computers in den Unterrichtsalltag ist eine Betreuung und Wartung der verschiedenen technischen Geräte an unserer Schule durch technik-versierte Kolleginnen und Kollegen nicht mehr möglich.

PC-Anlagen und andere technische Geräte können nur durch ausgebildete Fachkräfte betreut werden. Sie haben die Aufgabe die PC-Anlagen und anderes technisches Geräte so instand zu halten, dass sie im Unterricht jederzeit eingesetzt werden können. Daher ist es dringend notwendig, dass eine technische Fachkraft an unserer Schule angestellt wird. Zumutbare räumliche und finanzielle Rahmenbedingungen müssen durch das Städtische Schulamt geschaffen werden.Sozialpädagogische FachkräfteDas Projekt „Jugendhilfe an der Falkschule„ ist fester Bestandteil unseres Schulalltags (siehe 2.10.) Erste Erfahrungen zeigen, dass 1,5 Planstellen, die unserer Schule zur Verfügung stehen, bei weitem nicht ausreichen, um alle Bereiche und Aufgabenfelder von Schulsozialarbeit abzudecken.

Effizient und zukunftsweisend wäre die Aufstockung des Personals auf mindestens 2 Planstellen. Außerdem sollte die Finanzierung durch die Stadt Frankfurt institutionalisiert werden.

Deshalb wird die Schulgemeinde Effizienz und Nachhaltigkeit von Schulsozialarbeit jährlich dokumentieren, um die Finanzierung durch die Stadt weiterhin zu gewährleisten.
3.1.5. Einführung der Bildungsstandards

Bildungsstandards setzen verstärkt auf den Erwerb von Kompetenzen, wo die früheren Lehrpläne dem Lernprozess vorwiegend Inhalte zugrunde legten.

Große Anstrengungen werden nötig sein, um diese in den nächsten Jahren in ein Schulcurriculum und die Fachcurricula zu überführen- die Implementierung wird einen aufwendigen Diskussions- und Entscheidungsprozess in Gang setzen.

Wichtig ist es in diesen Zusammenhang, dass der Perspektivenwechsel zur Outputsteuerung gelingt.

Die Kriterien für kompetenzorientiertes Unterrichten müssen herausgearbeitet und den Fachschaften zur Kenntnis gebracht werden. Doch dies allein genügt nicht- hier werden begleitende Maßnahmen durch die Schulentwicklungsberatungen notwendig sein, um eine qualifizierte Umsetzung zu erreichen. Ebenfalls stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach den dazu notwendigen Ressourcen.

Vorgehensweise

Die Gesamtkonferenz hat zunächst beschlossen, den vorgegebenen Rahmen, in dem die alten Lehrpläne noch gelten, auszunutzen.

In der Folge wurden grundlegende Prinzipien erläutert und eine erste Einführung in den Aufbau des Kompetenzorientierten Unterrichtens gegeben.

Daraufhin folgte ein Beschluss einen pädagogischen Tag abzuhalten, der sich mit den Bildungsstandards und deren Umsetzung in den einzelnen Fächern beschäftigen sollte.

Dieser fand am 7.9.11statt. Frau Dr. Schreder vom AfL konnte als Referentin gewonnen werden. So erhielten die Kollegen einen ersten Eindruck, wie der Weg der Umsetzung gehen kann.

In der Folge entschied sich der Fachbereich Englisch für die Teilnahme an der Modulveranstaltung des Schulamtes Frankfurt im Schuljahr.2012-2014, um eine Begleitung bei der Umsetzung des Kern- und Fachcurriculums zu haben.

Diese Fortbildung, die 4 Tage umfasst, verteilt sich auf 1 ½ Jahre.

Der Fachbereich Deutsch entschied sich für Fortbildungsangebote zu den markanten Eckpunkten des KU.

Als solche wurden festgelegt:Umgang mit Heterogenität

Neue Aufgabenkultur

Lern- und Prüfungsaufgaben

Diagnostizieren und Fördern

Arbeit am Fachcurriculum

Gestaltung der LernumgebungAuch der FB Mathematik nahm an Veranstaltungen zu den Essentials des KU teil. Die Fortbildung in der Kompetenzorientierung wird die Fachbereiche auch in Zukunft begleiten.

3.1.6. Evaluationsvorhaben

Die interne Evaluation dient dazu, Ergebnisse der schulischen Qualitäts-anstrengungen zu ermitteln und auf dieser Grundlage weitere schulische Qualitätsmaßnahmen zu planen. Ziel ist, zu überprüfen, inwieweit die Schule ihre selbstgesteckten Ziele erreicht. Hier müssen unterschiedliche Personengruppen abhängig von der Fragestellung mit einbezogen werden. Durch systematische Evaluation kann man Antworten auf die Fragen: „Tun wir die richtigen Dinge?„ und „Tun wir sie richtig?„ beantwortet bekommen. Dieses Vorgehen dient der Qualitätssicherung um sich durch die Entwicklung der Schule den Gegebenheiten einer sich verändernden Welt anzupassen.

Hierzu ist es notwendig, im Kollegium Sinn und Zweck der Evaluation zu vermitteln und die Effizienz des Instruments zu verdeutlichen.

Zunächst geht es um die Festlegung von Bereichen, in denen interne Evaluation eingesetzt werden kann:Qualitätsbereiche

Zentrale Prüfungen und Vergleichsarbeiten

Outcomes und Wirkung von neu eingesetzten Maßnahmen/Projekten

Bildungsstandards und KompetenzvermittlungZu Beginn kann man sich natürlich nicht mit allen Bereichen gleichermaßen beschäftigen. Es muss ein klar umrissenes Gebiet gewählt werden, für das dann die Qualitätsziele formuliert werden.

Bei der Vorgehensweise in einem idealtypischen Evaluationsprozess haben wir uns für das Modell des IFS Dortmund entschieden.Evaluationsbereich festlegen

Ziele klären

Indikatoren und Mindestanforderungen bestimmen

Evaluationsinstrumente auswählen und entwickeln

Daten sammeln

Daten analysieren und interpretieren

Feedback geben

Konsequenzen ziehenBisherige Praxis

Die Entwicklung eines strukturierten Evaluationsvorgehens hatte bisher noch keine primäre Bedeutung. Dies steht für die Zukunft noch aus. Für die Falkschule geht es im Moment noch darum, soziale Projekte zu entwickeln, durchzusetzen und den Umgang mit den Bildungsstandards in den einzelnen Fächern zu erlernen. Gleichwohl bietet sich hier die Gelegenheit zum thematischen Einstieg, dass man z.B. die neu eingeführten Projekte und Methoden zum Gegenstand der internen Evaluation macht.

In Ansätzen doch etwas unsystematisch wurde und wird interne Evaluation bisher praktiziert bei: Den Ergebnissen der Abschlussarbeiten und den VergleichsarbeitenIn den Fachkonferenzen werden die Ergebnisse ausgewertet, es wird Ursachenforschung betrieben und es werden veränderte Kriterien, die uns erfolgversprechender erscheinen, für die Zukunft festgelegt.Der Einführung der BildungsstandardsEnglisch nimmt Teil an einem Fortbildungsprogramm zum Thema Bildungsstandards, hier werden Unterrichtssequenzen gemeinsam geplant, durchgeführt, ausgewertet und mit den Vorgaben neu justiertDer Einführung der neuen Schulordnung und den OrdnungsmaßnahmenAuf der Gesamtkonferenz wird über die Erfahrungen bei der Einführung und Einhaltung der Maßnahmen Bericht erstattet, es werden Inhalte geändert und pädagogische Schritte zur Durchsetzung der Wirksamkeit neu formuliert.Der individuellen Wirksamkeit des Lehrers im aktuellen UnterrichtGemeinsame Projekte enden in der Regel in einer Schlussbefragung der Schülerinnen und Schüler. Diese Ergebnisse sind wiederum Grundlage für die weitere Konzeption von Unterricht die in den Fachkonferenzen ausgetauscht werden.

Ziel für die Zukunft wird es sein, diesen Bereich systematisch zu konzipieren und zu dokumentieren.



3.1.7 Effiziente Gestaltung der ElternarbeitZielgerichtete Elternarbeit muss zu einem festen Bestandteil im Schulleben unserer Schule werden.

Eltern- bzw. Erziehungsberechtigte bringen der Falkschule soweit Vertrauen entgegen, dass sie ihre Kinder an unserer Schule anmelden. Sie erwarten dann, im Kontakt mit Lehrerinnen und Lehrern ihrer Kinder und der Schulleitung eine Bestätigung dieses Vertrauens. Wenn sich dieser Kontakt bewährt sind Eltern bereit, auch an der Gestaltung der Schule und des Schullebens mitzuarbeiten. Die Schule ist verpflichtet den Eltern genügend Kontaktangebote anzubieten.

Bisher erstrecken sich die Kontakte zu den Eltern an der Falkschule eher auf die institutionelle Ebene. Eltern werden aufgefordert an Elternabenden, Elternsprechtagen oder Sprechzeiten der Lehrerinnen und Lehrern ihrer Kinder teilzunehmen. Trotz dieser Aufforderung, sich im Schulleben einzubringen und an der Gestaltung des Schulalltags mitzuwirken, indem sie Vertreter in die Schulelternversammlungen oder in die Schulkonferenz entsenden, entspricht die Resonanz bei der Elternschaft an unserer Schule leider nicht den Erwartungen an eine lebhafte Teilnahme von Seiten der Eltern.

Die Eltern für die Mitarbeit in der Schule zu gewinnen, stellt daher eine der schwierigsten Aufgaben der Schulgemeinde dar. Häufig hindert Eltern die eigene Berufstätigkeit an einem umfassenden Engagement in der Schule. Aber es gibt auch Eltern, die sich mit der Aufnahme ihres Kindes in unserer Schule zurückziehen.

Ausländischen Eltern oder Eltern mit Migrationshintergrund steht oft ihr kultureller Erfahrungshintergrund im Weg, sich stärker am Schulalltag ihres Kindes zu beteiligen, da sie immer noch allgemeines Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen hegen.

Es gilt für die Zukunft ein tragfähiges Konzept für die Elternarbeit an unserer Schule unter Einbeziehung aller Gremien, besonders der engagierten Elternschaft zu erarbeiten, das folgende Gesichtspunkte umfassen sollte :

Erweiterung des Kontaktangebots auch außerhalb der offiziellen Termine

Beteiligung an Aktivitäten (Klassenfeste, Ausflüge, Ausrichtung

von Geburtstagsfrühstücken)

Angebot von Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. gesunde Ernährung, Umgang mit Medien u.a.)

Einbeziehung von Eltern in die Unterrichtsarbeit (z.B. Projekte u.ä.)3.2 Fazit-Profilanalyse

Eine zusammenfassende Analyse der Stärken und Schwächen der Falkschule wurde erstmals extern bei der Schulinspektion im Jahre 2007 vorgenommen. Deren Analyse deckte sich weitestgehend mit der Einschätzung der Kollegen (siehe Inspektionsbericht).

Mittlerweile wurden bereits viele Maßnahmen, die zur Verbesserung der schulischen Situation vorgeschlagen wurden, umgesetzt oder sind in Planung. Dadurch haben sich die Schwerpunkte wieder verändert. Stärken unserer Schule lassen sich wie folgt beschreiben:Die meisten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer kommen gerne zur Falkschule. Dies liegt auch an dem guten vertrauensvollen Klima, das sowohl innerhalb der Lehrer- als auch in der Schülerschaft in Bezug auf die Schule vorherrscht.

Eltern in unserem Stadtteil schicken ihre Kinder bevorzugt an die Falkschule, weil sie mit dem pädagogischen Konzept, der Lernsituation im Bereich der Berufs- und Studienorientierung zufrieden sind.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten Unterstützung bei Lernschwierigkeiten und mangelnden Deutschkenntnissen

Die Leistungsbewertung ist transparent und gerecht

Der Unterrichtsplan der Falkschule steht ganz im Zeichen der Berufsvorbereitung und Berufsfindung

Die Methodenkompetenzen werden systematisch gefördert

Eine stringente Schulordnung und genau abgestimmte Ordnungsmaßnahmen helfen den Schülerinnen und Schülern sich klar zu strukturieren und die sozialen Kompetenzen zu erwerben

Seit einigen Jahren hat sich die Falkschule aufgemacht, sich über das Schulprogramm ein neues Gesicht zu geben und Schritt für Schritt die neueste Fach- und Unterrichtsdidaktik umzusetzen

Es wurden neue Wege zur Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft gefunden. Passgenaue Förderkonzepte werden in den Hauptfächern erprobt. Die Schule hat sich nach außen geöffnet und pflegt vielfältige Kooperationen in der Stadtgesellschaft und im Stadtteil.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren Unterstützung bei Lernschwierigkeiten

Die Steuergruppe arbeitet seit einigen Jahren erfolgreich an konkreten Veränderungen.

In den Fachbereichen wird ein schulinternes Curriculum entlang den Vorgaben der Bildungsstandards erarbeitet.

Anhand von allgemeiner Kriterienentwicklung werden transparente Beurteilungsmaßgaben geschaffen, um angemessenen Leistungsanforderungen zu vermitteln

Arbeitsweisen am Computer finden sukzessive Eingang im FachunterrichtSchwächenBisher ist es nicht gelungen, die Elternschaft großflächiger in das Schulgeschehen einzubinden

Selbstständiges und Kooperatives Lernen müssen geplanteren Eingang in die Unterrichtsarbeit finden

Im Kollegium sollten sich Teamstrukturen etablieren

Um den besonderen Anforderungen der Falkschule gerecht zu werden, muss eine gezielte Personalentwicklung stattfinden

Der Fortbildungsbedarf muss sich stärker am Bedarf der Schule und der Bedarfe in den einzelnen Fächern orientieren und sollte nicht losgelöst davon stattfinden

es gibt Defizite bezgl. der Sauberkeit und der baulichen Ausstattung der Schule

Sport- und Pausenbedingungen sind nur unzureichend

Das Angebot von Arbeitsgemeinschaften kann noch verbessert werden, dazu muss ein Mittagstisch und eine Mittagsbetreuung etabliert werden

Die Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensraum muss vorangetrieben werden



Redaktion und Layout:

Gabriele Bürger

Anna-Maria Malagrino





Die Steuergruppe der Falkschule:

Detlef Lack (Schulleiter)

Andrea Pohl (Konrektorin)

Mary Abendroth

Ekkehard Graser

Heidemarie Kircher (Leitung der Steuergruppe)

Ingeborg Kraft

Stefan Roth













Frankfurt 01.12.2013